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Freitag, 26. Dezember 2014

Nationalstolz


Bin ich denn stolz auf die Nation
in der ich wirke, in der ich lebe?
Oder verdient sie Spott und Hohn
und dass ich sie aufgebe?

Bin ich denn stolz auf jene Bürger,
die sich gegen die Gewalt definieren?
Während sie andere Menschen diskriminieren,
oder sie sogar massakrieren.

Bin ich denn stolz auf die Nationalgenossen,
die sich schon öfter gegenseitig erschossen,
und mit einem falschen Lächeln den Frieden erklären,
aber heimlich Massenvernichtungswaffen gebären?

Ach wie eilig doch die Finger wandern.
Schäumend vor blinder Wut, voller ungeduld
zeigen sie letztlich doch auf die Ander'n.
Denn natürlich tragen sie an allem die Schuld.

Ist's andernorts denn besser?
Oder sind alle Menschen gleich?
Wir alle sind auch über'm Gewässer
ohne Grenzen im selben Reich.

Der eine ein Wolf dem Ander'n ist,
ein wildes Tier im Hungerwahn.
Und als ob man es nicht besser wüsst,
tötet man einander ohne Scham.

Was einst Vaters Väter mit Blut erstritten,
verblasst im Glanz von Popikonen.
Wofür Mütter ungewollte Schuld erlitten,
scheint vielen heut' nicht mehr zu lohnen.

Konsumpolitik diktiert die Nächstenliebe,
schreit dich pausenlos, jederorts an, mit flimmernden Botschaften:
"Denke an dich! Kaufe! Lebe deine Triebe!"
Dein Intellekt ist schließlich unnötig, um Profit zu erwirtschaften.

Moralische Werte werden durch den Aktienkurs bestimmt.
Wozu braucht man Charakter, ist er nicht profitabel?
Wozu braucht man ein Richtig, wozu ein Falsch?
Der eigene Vorteil dadurch nämlich nicht gewinnt.

Die Liebe ist auch nichts weiter mehr,
als eine raffinierte Marketingstrategie.
Im Innern bist du ausgehöhlt und leer,
und so kaufst du weiter, aber satt wirst du nie.

Die Weltanschauung bildet man sich nicht selber,
man findet sie mittlerweile auf jedem Sender,
oder im Internet, der Zeitung, dem Radio.
Mit etwas Glück sogar im Terminkalender.

Generationen degenerieren,
generieren Degenerationen.
Werden klüger, um zu verdummen.
Verdummen und vergessen.

So wundert es nicht, passiert ein Mord nebenan,
oder werden selbst Kinder im Leben terrorisiert,
solange man selber noch lachen kann.
Ist's doch nur das eigene Wohl, das interessiert.

So ist die Illusion eurer Freiheit, eurer Demokratie,
nichts weiter als Augenwischerei und Idiotie.
So tänzeln weiter alle Idiokraten auf euch herum.
Und ihr seid ihre Puppen, taub und stumm.

So seid ihr von allen Wesen doch die größten Narren.
Heuchelnde Maskenträger, geblendet von Doppelmoral,
hört nicht auf eure Leichen und eure Fehler zu verscharren
statt aus ihnen zu lernen, etwas zu verbessern, denn ihr habt die Wahl.

Ein jeder von euch ergibt sich stattdessen lieber weiter in diesem Tanz.
Mit euren Ellbogen wollt ihr das Glück in dieser Gesellschaft entdecken.
Ihr überführt Leistung und Tugend in rücksichtslose, pauschale Ignoranz.
Und streitet euch drum, den Dreck von den Stiefeln der Idiokraten zu lecken.

Und ich mich hier nur noch frage:
Bin ich denn stolz auf die Nation der Menschen?
Bist du denn stolz auf diese Nation?
Wollen wir sie gemeinsam feiern?

Für all die grässlichen Dinge,
die sie jeden Tag erreicht.
Ich sehe nicht den Fortschritt,
der sich einschleicht.

Bin ich denn stolz auf die Nation der Narren?


by
Lupus Terre


Samstag, 28. Dezember 2013

Gedankenkotze I


Wenn du wissen würdest, wie ich mich fühle, und fühlen würdest, was ich fühle, dann hättest du dich schon längst umgebracht, weil du zu schwach wärst, um das alles zu ertragen. Ich aber bin noch hier. Ich bin hier und lebe. Ich lebe und ich atme. Jeden Tag stehe ich trotz allem aufs Neue auf und kämpfe, um zu überleben. Ich stehe das alles durch. Ich bin nicht schwach. Ich ertrage es.
Du aber erdreistest dich tatsächlich zu behaupten du würdest wissen wie ich mich fühle? Und behauptest es sei doch gar nicht so schlimm?!
DU HAST DOCH GAR KEINE AHNUNG WIE ICH MICH FÜHLE!!!
Du hast KEINE AHNUNG, wie es ist mit einem LOCH in sich zu Leben, welches sich fortwährend mit jeder Sekunde, die du lebst, vergrößert!
Du hast KEINE AHNUNG, wie viel SCHMERZ ich spüre, selbst wenn ich es dir manchmal zeige!
Du hast KEINE AHNUNG, wie es ist sich JEDE NACHT in den Schlaf zu weinen und wie ANSTRENGEND es ist nicht einfach dem Elend ein Ende zu setzen, indem dem Impuls sich vor den nächsten einfahrenden Zug zu werfen nicht nachgegeben wird!

Nein... denn wenn du das wüsstest, würdest du anders sein und nicht so einen BULLSHIT labern!
Weißt du, wie oft ich den starken Wunsch habe mir eine Klinge in den Hals zu rammen?
Weißt du, wie oft ich kurz davor stehe mir körperliche Schmerzen zuzufügen, nur um den emotionalen Schmerz zu übertünchen und davon abzulenken?
Weißt du, wie es ist am Leben zu bleiben, obwohl sich JEDE FASER deines Körpers dagegen sträubt?
HAST DU AUCH NUR IM GERINGSTEN EINE AHNUNG DAVON???
NEIN! HAST DU NICHT!

Du weißt nicht im GERINGSTEN wie das ist!
Du weißt nicht, wie schwer es ist, du weißt es nicht...


Du lebst in deiner farbenfrohen heilen Gummibärchenwelt. Das größte Problem, mit dem du jemals zu kämpfen hattest, war irgendein banaler Beziehungsmist. Dein Leben läuft doch wunderbar! Du hast alles, was du dir wünschen kannst, du bist doch so glücklich, dass es dir schon aus deinem Arsch raus hängt!
Und du wagst es MIR zu sagen, dass ICH mich nicht so anstellen soll???
Wenn du wüsstest, wie ich mich fühle, wenn du auch nur einmal zugehört hättest, als ich dir von mir erzählt habe, würdest du so etwas nicht sagen.
Würdest du da stehen, wo ich stehe, du würdest innerhalb von Sekundenbruchteilen zusammenbrechen und deinem Leben ein Ende setzen, weil du SCHWACH bist!

Ich aber kämpfe stur ohne Sinn und Verstand dagegen an.
Ich kämpfe dagegen an mich vor einen Zug zu werfen.
Ich kämpfe dagegen an mir eine Klinge in den Hals zu rammen.
Ich kämpfe gegen das Leben, um daran nicht endgültig zugrunde zu gehen.
Hättest du auch nur den Hauch einer Ahnung, wie viel Kraft das kostet, dann würdest du aufhören so einen arroganten Schwachsinn von dir zu geben und stattdessen etwas Mitgefühl zeigen.
ABER NEIN! Das tust du nicht! WEIL DU BLIND BIST!!! Du verschließt deine Augen davor. Du ignorierst all das Leid, all die Dunkelheit, all die Qual, die in mir herrscht, die um dich herum in der Welt herrscht. Du tust so, als würde es das nicht geben.

Du weißt nicht, wie viel HASS in mir ist!
Du weißt nicht, wie viel TRAUER in mir ist!Du weißt nicht, wie SCHWER es ist daran nicht unterzugehen!
In mir geht die HÖLLE vor.
Die Hölle ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Ich weiß nicht, was ich in meinem Leben verbrochen habe, um das zu verdienen, aber ich gehe durch die Hölle und ich bin noch nicht untergegangen! Ich stehe so oft so kurz davor, aber ich ertrage diese Qualen, ich mache weiter, einfach weiter, ohne Hoffnung, ohne Hilfe, ohne auch nur eine Sache zu haben, welche mich dabei unterstützt. Weil ich nicht zulassen will so schwach zu sein, dass mich das Leben zugrunde richtet. Ich will besser sein als das! Ich will besser als all jene sein, welche hirnlos und übereilt aufgeben.
Und du? Du hast diese Dinge, die dich im Leben stützen. Aber selbst mit ihnen, würdest du nicht durchstehen können, was ich durchstehe, also BEHALT DEINE IGNORANTEN GEDANKEN FÜR DICH!!!

Das Leben ist ein ewiger Krieg. Entweder man kämpft und siegt, oder man gibt auf und lässt sich vernichten. Jeder Tag ist eine neue Schlacht. Und wir alle sind Soldaten in diesem Krieg. Aber jeder kämpft für sich allein.
Wir werden allein geboren.

Wir leben und sterben allein.
Und wir kämpfen allein.
Die einen haben eine schwerere Schlacht zu schlagen als andere. Daran zeigt sich, wie stark ihr Charakter ist. Daran, wie sie es schaffen weiter zu machen und zu überleben, und an nichts anderem misst sich ihre Stärke.
Und du wirfst MIR vor ich sei FEIGE???

Oh du unwissende, dumme, naive Person!
Nicht einen Tag würdest du durchhalten, würdest du in meiner Haut stecken.

Du widerst mich an!
Deine Schwäche und dein Unvermögen diese Dinge wahrzunehmen lassen ZORN in mir auffachen.
Du hast noch nie so viel durchmachen müssen, wie ich. Dir hat man nie so viele Wunden zugefügt.
Du bist verschont geblieben. Und du musst nicht, wie ich, regelmäßig - gefühlt jeden Tag - neue Wunden erleiden.

Ich habe dir gesagt, wie es mir geht, habe dir gezeigt, wie ich leide. Und dennoch glaubst du, das sei nicht weiter schlimm?
Ich mache trotz allem weiter. Du würdest das nicht schaffen.
Viel zu viele geben schon bei viel geringeren Übeln auf, versinken in einem schwarzen Sumpf aus Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit. Sie alle lassen sich von ihren Umständen zum Opfer machen, anstatt dagegen zu kämpfen. Ich aber kämpfe. Auch sie würden keinen Tag in meiner Haut überstehen.

Und du und sie glauben eure Leben wären schwer?
Eure Probleme sind so belanglos...
Eure Leben so bedeutungslos wie meines.
Ihr seid schwach.
Schwach.

Ich habe so viel verloren, so viele Wunden erlitten. Öffne deine Augen und sieh, wie viel ich aushalten kann! Und jeden Tag reißt eine neue Wunde auf. Und jeden Tag versuche ich es auszuhalten, es zu ertragen, weiterzumachen, nicht unterzugehen, einfach weiter zu gehen.
Ich versuche ruhig zu bleiben. Ich versuche nicht das Monster zu sein, dass ohne Zweifel aufgrund der ganzen Scheisse in mir wohnt. Ich versuche auch mich abzuhärten, meinen Geist zu stählen, mein Herz zu verschließen, nur um einen weiteren bedeutungslosen Tag in einer bedeutungslosen Welt durchzuhalten.
Würdest du das schaffen?
Würdest du es?!

Ich denke nicht. Also schweig, und behaupte nicht, mich zu kennen!

Wenn allein die Frage nach dem Warum und der Gedanke an die Gerechtigkeit dich in den Wahnsinn treibt...
Wenn der Gedanke, an das Damals, Jetzt und Bald dich umbringt...
Wenn dein Leben nur aus Schmerz besteht...
Dann fängst du vielleicht an mich ansatzweise zu verstehen.
Aber selbst das genügt auch nur maximalst im Ansatz, um dich das fühlen zu lassen, was ich fühle. Und das allein wäre dir schon zu viel, weil du schwach bist. Du würdest nicht lange genug Leben, um das Maß an Schmerz zu spüren, welches ich jeden Tag ertrage.


Und nun Schweig und geh mir aus den Augen, wenn du mich nicht einmal verstehen willst!
Du und deinesgleichen... ihr macht mich krank!
Ihr werdet es nie verstehen. Ihr werdet es niemals wissen.
Ihr werdet mich niemals kennen.

Ich kämpfe. Und ich kämpfe allein.

Und du? Hast du diese Kraft?
Als ob... du würdest es nicht weit schaffen...



by
Lupus Terre
(DLNT)


Montag, 10. Juni 2013

Ist der Mensch wirklich Mensch?


Ist der Mensch wirklich Mensch?


ein Essay von

Lupus Terre
verfasst am 22.11.2009


Ist der Mensch wirklich ein Mensch? Ist er wirklich das, was er behauptet zu sein? Ist er besser als ein Tier, weil er ein Mensch ist?
Der Mensch, das vernunftbegabte Tier, das sich die Vernunft, den Verstand und die Moral aneignet und sich somit das Recht gibt etwas Gutes, etwas Besseres zu sein. Der Mensch ist ein Mensch, weil er fähig ist sich über die Natur hinwegzusetzen und nicht von Trieben kontrolliert wird, wie die Tiere. Eigentlich....
Biologisch ist der Mensch nichts anderes als ein Tier.
Religiös ist der Mensch ein von einem supermächtigem Gott kreiertes Meisterwerk.
Vom Menschen selbst ist der Mensch einfach nur gut.
Doch was ist er nun in der Tat? Ein Tier, ein Wesen von einer Gottheit, oder einfach nur etwas Gutes und Besseres als alles andere?

Fassen wir zusammen, was der Mensch kann, was er tut und schließen wir darauf, was er letztlich ist.
Wir betrachten den Menschen und sehen, er hat Potenzial. Er ist intelligent, vernünftig und kann feststellen, was gut für ihn und seine Umwelt ist.
Betrachten wir nun seine Taten, sein Handeln. Tut er wirklich das, wozu er fähig ist? Es ist doch eine logische Konsequenz, dass der Mensch tun muss, wozu er in der Lage ist. Denn es bringt ihm und anderen doch so viele Vorteile, oder?
Ja, wir sehen welch herrliche Errungenschaften er durch seine Intelligenz erreichte. Er hat es nicht nur geschafft seine Umwelt durch seine Maschinen auszubeuten, nein er hat auch Dinge wie die Atombomben gebaut. Doch wozu diese da sind, ist unklar, schließlich lebt der Mensch doch friedlich, denn er ist ja so intelligent und vernünftig.
Auch seine Nächstenliebe ist überaus grandios. Sie zeigt sich z.B. darin, dass er andere Menschen ihrer Existenzen beraubt. Und das alles ist ja auch gut, denn der Mensch ist ja gut.
Aber mal im Ernst: Der Mensch definiert sich selbst so. Er findet sich selber toll, denn er hat ja das Potenzial zu moralischen, vernünftigen Handeln.
Doch das bloße Potenzial etwas sein zu können bedeutet nicht, dass man es auch ist.
Warum handelt der Mensch schädlich, wenn er doch Moral usw. hat? Es ist unverständlich weshalb sich eine so hoch entwickelte Spezies sich zu solch niederträchtigen Taten verleiten lässt. Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Massakern, Kriegen, Intrigen und Machtkämpfen. In all den Jahrtausenden hat sich der Mensch in dieser Hinsicht kaum verändert. Wo früher Schlachten mit Schwert und Pfeil ausgetragen wurden, werden heute durch die moderne Kriegsführung Präzisionsschläge verübt. Immer noch geht es um Macht. Anstatt vernünftig als geeinte Spezies zu vegetieren fallen wir in primitive Kämpfe von Alpha-Männchen zurück. Wo bleibt da unsere so hoch geschätzte Intelligenz, unser Verstand und vor allem unsere Vernunft?
Aber dies ist nicht der einzige Grund dafür, dass der Mensch mehr ein Tier ist, als das, was er behauptet zu sein.
Beispielsweise fundieren die Werte bzw. Wertvorstellungen des Menschen ebenfalls auf Primitivität, auf tierisches Verhalten.
Nächstenliebe, ein Wert, der auf ein einfaches Rudelverhalten zurückweist. Würden alle in Hass auseinander gehen, sich gegenseitig zerfleischen (was sie ja sowieso bereits tun), würde der Fortbestand der Spezies sehr unwahrscheinlich sein. Dieser „Wert“ ist ein Mittel der Natur den Menschen bzw. das Tier namens Mensch zum Überleben zu bewegen. Liebe, ein Wert, der durch Hormone verursacht wird. Ein Mittel, um den Menschen zur Fortpflanzung zu bewegen, was den Erhalt der Spezies sichert. Auch der damit verbundene Wert der Schönheit bzw. der Ästhetik ist rein auf die Natur, auf menschliche Triebe zurück zu führen. Schönheit ist ein Anzeichen für Gesundheit, gute Gene, was einen guten Fortpflanzungspartner auszeichnet.
Der Mensch ist ein von Trieben kontrolliertes Geschöpf. Genauso, wie die Tiere. Ein weiteres Beispiel ist der Selbsterhaltungstrieb. Warum stürzen sich nicht einfach alle in den Tod?
Man könnte diese Kette endlos weiterführen, was immer mehr verdeutlichen würde, dass der Mensch dem Tier gleich ist.
Kann man jemanden, der seiner eigenen Spezies schadet gut nennen? Mörder sind ebenso Menschen.
Kann man jemanden, der die menschlichen Fortpflanzungstriebe reizt, intelligent nennen? Models, Symbole der Schönheit, sind Menschen.
Kann man jemanden, der die für ihn überlebensnotwendige Umgebung zerstört nur um sich selbst zu bereichern, vernünftig nennen? Industriegiganten sind Menschen.
Kann man jemanden, der andere psychisch und physisch unter Stress setzt, moralisch handelnd nennen? Bürger sind Menschen.
Dies alles mit Gottheiten zu begründen, welche allmächtig sind und den Menschen als etwas Gutes, als das Ebenbild der Gottheiten geschaffen haben, ist purer Narzissmus, fundiert durch die Natur, denn würde der Mensch überleben wollen, wenn er sieht, wie grausam er ist? Selbst einen Krieg des Menschen gegen den Menschen wird durch irgendeine imaginäre übermächtige Gestalt begründet. Und dadurch der andere Mensch noch für dumm verkauft, um dadurch Kontrolle über ihn zu haben, Macht, wie die Macht eines Alpha-Tieres über sein Rudel.

Man kann sich dies noch beliebig lange ausmalen, um immer wieder zu dem Schluss zu kommen:
Der Mensch ist triebgesteuert, behauptet zu sein, was er nicht ist. Ein Heuchler seiner selbst.
Der Mensch ist kein Mensch. Er ist ebenso ein Produkt der Natur. Er ist ein Tier und sogar schlimmer als das.



Montag, 31. Dezember 2012

Die lamentierende Welt


Lausche in die Welt hinein
Was hörst du?

Du hörst sie lachen
Hörst sie weinen
Doch am meisten
Sie lamentieren.

Du hörst das Leben
Hörst das Sterben
Doch am meisten
Wie sie lamentieren.

Schaue in die Welt hinein
Was siehst du?

Du siehst sie rennen
Siehst sie stehen
Doch am meisten
Sie lamentieren.

Du siehst sie fröhlich
Siehst sie leidend
Doch am meisten
Wie sie lamentieren.

Und was tun sie?
Sie reden laut
Beschweren sich
Doch unternehmen nichts.

Du siehst sie lachen
Hörst sie weinen
Hörst sie lamentieren
Siehst sie in ihrer Unzulänglichkeit erfrieren.

Stillstand, Stagnation
Stigmata der modernen Welt
Ein Schritt nach vorn
sind zwei zurück

Modern verrückt
Verrückt normal
Langeweile
und ein neuer Skandal

Die Welt dreht sich im Kreise
und auf diese alte Weise
wiederholt es sich jedes Mal
Man glaubt man hat die Wahl
doch täuscht man sich allemal
Denn auf diese alte Weise
dreht sich die Welt stets im Kreise.

Der Nebel des Lebens
ein Odem des Feuers
ein Donner der Inbrunst
- zumindest am Anfang -
Doch heraus kommt nichts,
außer erbärmliche Wesen,
die jammern und lamentieren
und in ihrer Unzulänglichkeit erfrieren.

Das Leben bedeutungslos
Der Tod nur noch mehr
Pop-Kultur ganz famos
Charakterbildung jedoch schwer

Degeneration neuer Generation
War es jemals anders?
Fortschritt gleicht Rückschritt
Denn nichts verändert sich.

So sind sie am Lamentieren
Weinend am Leben
Fröhlich am Degenerieren
Lachend am Krepieren

Siehst du mich lamentieren?
An meiner Unzulänglichkeit erfrieren?
Siehst du mich weinen?
Hörst du mich lachen?

Fürwahr die Welt auf ihre altbekannte Weise
dreht losgelöst von jedem ihre Kreise
Und so wie ich übers Lamentieren lamentiere
Vielleicht auch ich in meiner Unzulänglichkeit erfriere.

Doch du siehst mich nicht.
Hörst mich nicht.
Weil ich mich vor dir verstecke.
Besser sein will, wenn ich verrecke.

Doch wie sie selbst wegen Kleinigkeiten jammern
Wegen Nichtigkeiten gleich viel weinen
Wegen jedem Mist laut lamentieren
Während andere still und heimlich leiden
Ihre Wunden vor anderen verstecken
Um stark zu sein für andere - zuletzt für sich
Glauben sie sich im Schlimmsten auf der Welt
Während die anderen unnachgiebig kämpfen.

Es ist pure Ironie.
Oder wie ein Bruder einst sagte:
"Das Leben ist ein schlechter Witz,
über den man nur lernen muss zu lachen."



by
Lupus Terre
(DLNT)

Sonntag, 1. April 2012

Unterging


verfasst Ende 2009

Schwarze Tränen zäh und kalt
fließen ins Meer und dieses wird bald
zu Eise erfrieren, zu einem Klotz
niemand findet davor Schutz

Ein Wind fegt stark umher
fegt Straßen, Gebäude, das Leben leer
zieht sie ins Dunkel in den schwarzen Sumpf
Schreie ertönen, doch sie verhallen dumpf

Die Energie verschluckt im schwarzen Loch
alles zerstört, zwar steht die Welt noch,
jedoch wird sie wie alles andere vergeh'n
und man wird sie nie mehr wieder seh'n

Lautlos und trocken wird es dann sein
nirgends wieder ein heller Schein
Das Nichts wird herrschen, so denkt man fahl
jedoch ist es schon und alles ist tot und kahl.


von
Lupus Terre
(DLNT)


 

Samstag, 7. Januar 2012

Der Wille

 
Ich will.

Ich kann.

Ich werde.

Und alles,

was sich mir dabei in den Weg stellt,

wird ausgelöscht.



Diese Phrasen gehen mir bereits seit einigen Tagen immer und immer wieder durch den Kopf.
Ich bin es Leid mich an Situationen aus naher und ferner Vergangenheit zu erinnern, in denen ich tatenlos zugesehen habe wie etwas geschehen ist, was hätte verhindert werden können, hätte ich mich nicht meiner erbärmlichen eigenen Handlungsohnmacht hingegeben, sondern hätte ich gehandelt.
Ich bin es Leid mitzubekommen, wie andere meinen Fehler begehen und damit zu selbstverschuldeten Opfern ihrer eigenen Schwäche werden.
Ich bin es Leid ständig mit Lebenslagen konfrontiert zu werden in denen ich endgültig zu verzweifeln drohe, und das nur, weil ich nicht stark genug bin sie zu meistern.
Ich bin das alles Leid!!!
Ich habe beschlossen mich nicht weiter damit abzugeben, wenn etwas in meinem Leben ist, wie es mir nicht passt, und ich habe nicht vor, jemals wieder Jemanden in seiner Schwäche zu bestärken. 
NEIN! Das alles ist von nun an vorbei!
An dieser Stelle ein Zitat: 
„Ich weiß, was es heißt zu leiden. Einst war auch ich ein Opfer. Doch ich habe mich geweigert, meinen Platz im Leben zu akzeptieren. Ich bin stark geworden. Die, die Opfer sind, können dafür niemand anderem die Schuld geben als sich selbst. Sie verdienen kein Mitleid. Sie sind Opfer, weil sie sich mit ihrem eigenen Unvermögen und ihren Schwächen abgefunden haben.“
- Aus dem Buch "Star Wars: Darth Bane - Dynastie des Bösen", von Drew Karpyshin.
Zwar ist es lediglich ein Science-Fiction Roman, doch diese Worte entsprechen mehr der Wahrheit als man glauben mag. Sie waren letztlich die Worte, die vor Monaten eine Saat sähten, welche vor einigen Tagen eine kräftige Ernte erbrachte.
Auch ich habe gute Bekanntschaften mit Leid gemacht. Leid, dass sich die meisten Menschen nichteinmal in ihren groteskesten, brutalsten, abscheulichsten, schlimmsten Alpträumen vorzustellen vermögen. Auch ich weiß, was "Leid" bedeutet, was es heißt wirklich zu leiden. Und auch ich hatte Situationen, in denen ich Opfer von Umständen war, oder Opfer meiner Selbst. Aber auch ich habe mich oft geweigert das zu akzeptieren und habe gekämpft. Dennoch gab es öfter, als es mir genehm ist, Rückschläge. Von diesen jedoch soll es nunmehr niemals mehr welche geben! 
Ich weigere mich jemals wieder aufzugeben!
Was auch immer kommen mag, was auch immer mich in Abgründe reissen will, tiefer als die tiefste Schwärze selbst, was auch immer mich quälen will, mich leiden sehen will, mich zum Opfer machen will, nichts, und ich meißle es in meine Knochen, auf dass es ewig bleibt: Nichts, wird mich jemals wieder zur Schwäche verleiten!!!


Ich WILL,
also kann ich!
Ich KANN,
also werde ich!
Weil ich WERDE,
wird alles, was sich mir in den Weg zu stellen wagt,
erbarmungslos und kaltblütig ausgelöscht! 

Was ich mir zum Ziel setze, werde ich erreichen.
Weil ich etwas erreichen will, werde ich in der Lage sein es zu erreichen.
Weil ich in der Lage sein werde es zu erreichen, werde ich es auch erreichen.
Für jedes Problem, werde ich eine Lösung finden.
Jedes Hindernis, werde ich überwinden.
Und jeder Widerstand, wird ausgelöscht.


Dies ist eine Kampfansage an dich, Welt! Sowohl dich, als auch deine Lakaien, sowie meine persönlichen Schwächen selbst, werde ich vernichtend schlagen!!!
Ich habe einen Willen, der unzerbrechlich ist.
Ich werde kämpfen, so stark mein Wille mich befähigt.
Und wenn ich Nächte, Wochen, Monate, gar Jahre, zu kämpfen habe, so werde ich kämpfen! Und niemals werde ich erschöpfen, weil Erschöpfung eine Schwäche ist, die mein Wille mit eiserner Faust eliminiert.
Über jede Schwäche werde ich hinaus wachsen und an neuer Stärke gewinnen!
Jeden Kampf, der sich mir stellt, werde ich triumphierend bezwingen! 
Und absolut nichts und niemand, kann mich jemals aufhalten!
Nichts wird sich mir in den Wege stellen ohne von mir zu Asche und Staub zermalmt zurückzubleiben! 
Nichts kann und nichts wird mich jemals hindern!

Und sollte es dennoch jemals dazu kommen, dass ich meiner Schwäche erliege, mich mit meiner Unfähigkeit abgebe, mein eigenes Leben mit stahlharter Hand in den Griff zu nehmen, so habe ich fürwahr nichts anderes verdient als den erbarmungslosen herzlosen wahrlich wahrhaftigem Tod selbst!

Denn die Opfer verdienen kein Mitleid, denn sie sind nicht gewillt sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien und wahre Stäke zu erlangen. Sie verdienen kein Erbarmen und keine Rücksicht, denn sie lassen sich von ihren Schwächen dazu verleiten ihren Willen nicht durchzusetzen.
Sie selbst tragen die gesamte Schuld an ihrem eigenem jämmerlichem Versagen. Sie können nichts und niemandem diese Schuld anlasten, denn sie selbst sind es, die sich nicht aus ihr befreien wollen.

Die Vielen reden laut, sie würden leiden. Aber sie können nicht allen ernstes wissen, was Leid bedeutet. Denn wüssten sie es, so wären sie fest entschlossen sich aus ihrem Leid zu befreien und ihre grausamen Dornenketten zu zertrümmern. Sie würden sich sonst nicht ihrem Unvermögen hingeben und sich untätig mit ihrem erbärmlichen Schicksal abfinden. 
Nein!
Sie würden kämpfen! Sie würden jedes Leid bekämpfen und zu neuer Stärke gelangen!
Sie würden mit ihrer Macht allem Widerstreben eine vernichtende Niederlage bereiten und sich selbst in größten Siege führen!
Aber tun sie es nicht, haben sie ebenfalls nichts anderes verdient, als den Tod!!! Denn nur dieser erlöst sie ihrer armseligen Schwäche!

Nur der starke Wille führt zum vernichtenden Sieg.
Und selbst wenn es das Ende Allens bedeutet, werde ich mit ungezähmter Wucht gewaltiger, unverwüstlicher Willenskraft kämpfen und als Sieger hervorgehen, oder sterben und zum Nichts werden.
Denn:

Ich will.
Ich kann.
Ich werde.
Und alles,
was sich mir dabei in den Weg stellt,
wird ausgelöscht.

Ich werde siegen und all meine Ketten werden zerbersten!
Und mit neuer Macht werde ich mein Sein regieren!




- by Lupus Terre (DLNT) -

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Einige Gedanken zum Menschen - Der Mensch der Primitivling

verfasst am 19.10.2011
Was ist das für eine Welt?
Was ist das für eine Welt, in der wir leben?
Was ist das für eine Welt, in der wir leben, wo jeder seinem Nächsten misstraut?
Dort, wo einst an einem Tage die Liebenden umherspazierten, verblutet am nächsten Tag das Opfer eines grausamen Raubs.
Warum?
Dies ist die Frage, die ich mir seit Beginn meines Denkens im besonderen Hinblick auf den Menschen wohl am Meisten gestellt habe.
Warum sind die Menschen, die auf der einen Seite zu so viel Liebe und Warmherzigkeit neigen, oft andererseits skrupellos und egomanisch?
Ich finde keine befriedigende Antwort darauf.
Menschliches Versagen klingt plausibel, doch müssten die Menschen, die sich so sehr mit ihrer sogenannten "Intelligenz" rühmen, alleine aus reinen vernünftigen und rationalen Regeln der Logik heraus nicht dazu fähig sein dem Grauen, das sie selbst beschwören, ein Ende zu bereiten?
"Eigentlich ja", aber wie kommt es, dass es eben doch nicht so ist, wie es sein müsste?
Die Triebe und die Urinstinkte des Menschen scheinen mir die am nächsten liegenden Ursachen zu sein. Triebe und Instinkte, wie die zu überleben, die sich fortzupflanzen, und die - vor allem sich selbst - zu schützen (vor den Gefahren der Umwelt).
Doch wie, wie kommt es, dass der Mensch sich trotz dieser Erkenntnis nicht dazu überwinden kann, dafür zu sorgen, jene Triebe und Urinstinkte mit seiner Intelligenz, seinem Verstand, zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass alle Menschen friedlich und zufrieden miteinander leben können?
Alle, absolut alle, wollen doch ein und das Selbe: Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Liebe, Sorglosigkeit... Warum, frage ich wieder, schafft er dies nicht?
Die logische Konsequenz ist einsichtig: Der Mensch ist nicht so intelligent, wie er glaubt. Der Mensch kann vielleicht die Naturordnungen erlernen, und sich zu Nutze machen, er kann die Natur zu seinem Wohle verformen, doch sich selbst kann der Mensch scheinbar nicht in Ordnung bringen. Der Mensch ist dumm und noch zu sehr seinen Trieben unterworfen, als dass er sich jemals mit dieser Dummheit und Triebunterworfenheit dazu kühren dürfte, besser, gar vollkommen anders, als ein Tier zu sein. Schlimmer sogar: dadurch, dass der Mensch aufgrund seiner internen Unfähigkeit Schaden durch das von ihm durch seine sogenannte "Intelligenz" erworbene Wissen anrichtet, ist er sogar schlechter als ein Tier. Er vernichtet sich selbst und seine Umwelt. Denn der Mensch ist eine missratene Gestalt, die nichts weiter als eine blanke Ironie auf seine unendliche Primitivität darstellt.
"Homo Homini Lupus Est!", ist die treffendste paradoxarische Beschreibung.
Warum ist der Mensch bloß so furchtbar?
Ich hoffe er ist eine Tages einsichtig und bessert sich.


by 
Lupus Terre
(DLNT)


Montag, 19. September 2011

Anders...?! III


Wieder eine Enttäuschung mehr im Leben.
Wieder eine deprimierende Erkenntnis mehr im Leben.
Wieder ein aggressiv machendes Gespräch.
Mit blutigen Tränen, deren Herkunft tiefste Trauer und inbrünstiger Hass ist, schreibe ich nun folgende Zeilen:
Wieder einmal habe ich erfahren, wie Menschen, an denen mir mal etwas lag, sich der verwerflichen primitiven Triebhingabe zu widmen begonnen.
Drogenkonsum ist jenes verfluchte Wort, welches mich jedes mal aufs Neue spaltet. Die eine Seite den Tränen nahe, resultierend aus der Zerbrechlichkeit einer sensiblen Seite von mir, die andere Seite einem Vulkanausbruch gleich kommend, abgrundtiefem Hass, absoluter Verachtung entspringend, welcher sich auch auf eben jener anderen Seite begründet.
"Harmlos" soll es also sein, wird die Meute schreien, die schon längst kontrolliert ist von jenem manipulativem Dreck.
KEINESWEGS IST ES HARMLOS!!!
So sei doch endlich einsichtig und weise, elender ABSCHAUM!!!
Wie viele TOTE  gab es schon wegen jenem Zeug?
Wie viel schwere KRANKHEIT gab es bereits wegen jener SCHEISSE??!!
Und wie viel sonstiges LEID gab es schon wegen diesen Giften?!

Habt ihr etwa vergessen, die betrunkenen, mit Drogen vollgepumpten Väter, die ihre Töchter im zarten Alter DURCHFICKTEN und deren Mütter ERSCHLUGEN?
Habt ihr etwa vergessen, die primitiven lächerlichen Machtspielchen von - aufgrund "hemmungsloser" - Affen, welche meist blutig endeten?
Habt ihr etwa vergessen, die Drogenabhängigen, die anderen Schaden zufügen, sie bestehlen, und nicht einmal vorm TÖTEN zurückschrecken, um sich ihrer Gier nach immer mehr und MEHR von diesem beschissenem DRECKSZEUG zu finanzieren?
Um sich ihre Schwäche zu finanzieren?!
Und als sei das Leid anderer nicht genug, schaden sie sich selbst und KREPIEREN wegen ihrer SUCHT!

"Aber in Maßen ist es ok" und "Man fühlt sich dadurch gut" und "das ist nicht meine Schuld" höre ich die hirnlose graue Masse dann faseln.
SEID IHR BESCHEUERT???!!!
Ich habe bisher NIE!!! in meiner beschissenen Existenz auch nur EINEN SINNVOLLEN Grund gehört, der den Drogenkonsum rechtfertigt.
Ich weigere mich aus PRINZIP diese stinkende SCHEISSE auch nur anzurühren!
So wie ich mich aus Prinzip weigere jemals einem anderen Menschen absichtlich ein Leid zuzufügen.
"Man fühlt sich damit gut" - ERBÄRMLICH ist es, wenn man allen ERNSTES NÖTIG hat jenes Zeug zu konsumieren.
Es zeugt von Kümmerlichkeit und Schwäche, wenn man wirklich Drogenzufuhr nötig hat, um sich "GUT" zu fühlen. Als ob es anders nicht ginge. Erbärmlich ist es, ERBÄRMLICH!!!
Ich blicke mit VERACHTUNG auf jeden einzelnen von ihnen herab. Ich VERACHTE sie und HASSE sie und wünsche ihnen, dass sie elendig VERRECKEN mögen an ihren Drogen!
Ihr seid so erbärmlich, dass ihr nicht innig genug seid nicht darauf angewiesen sein zu müssen.
"Die Taten anderer sind nicht meine Schuld" OH DOCH! Wir alle sind Menschen, doch diese verkorkste Gesellschaft hat den Menschen eingepflanzt egoistisch und profitgierig zu sein.
"Schuld an einer Tat ist nicht nur der Täter selbst, sondern auch all jene, die ihn nicht an der Tat hindern."
HOMO HOMINI LUPUS EST! sag ich da nur.
Warum legt ihr euch nicht alle Waffen zu?! Es ist doch nicht eure Schuld, wenn andere damit AMOK laufen?!
Der Mensch ist abscheulich und schlimmer als all jenes, was zuvor existierte.
Diejenigen, die dazu greifen, um "cool" zu sein, oder es tun, "weil andere es auch tun", sind von vornherein bereits ein seelischer Müllhaufen ohne jedwede Form von Anstand oder Beständigkeit. Sie würden auch einen Abgrund hinab springen, wo der sichere Tod lauert, nur weil es andere auch tun.
Nein, sie TUN ES JA BEREITS!!!

Es ist der Hass, der aus mir spricht, doch etwas anderes als den Tod wünsche ich ihnen nicht. Ohne sie wäre die Welt bereits ein Stück besser.
Meine Hände zittern, meinen Innerstes explodiert, wegen meinem HASS und meiner TRAUER darüber...
Es sollte vernichtet werden, der Mensch ist nicht mündig genug, um damit einen vernünftigen Umgang zu pflegen.
Mindestens genauso wie Waffen verboten werden, sollte es mit jenem Zeug sein, wobei ich mir für beides drastischeres wünsche. Zu groß ist der Schaden und das Leid.
Oder verreckt allesamt. STERBT!!!
Ich HASSE EUCH!!! Ihr primitiver Abschaum der Existenz. Früher oder später rottet ihr euch gegenseitig aus. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Doch bis dahin füllt ihr noch ein Fass in mir. Ein Fass voller HASS. Und irgendwann werde ich hoffentlich explodieren und euch alle zerschmettern, zerfetzen und in einem Sturm brachialer Gewalt, einem Monsun aus Blut, VERNICHTEN!
Ich bin eine Zeitbombe...
TICK TACK! TICK TACK!

*An alle, die sich durch diesen Blogeintrag in irgendeiner Art und Weise bedroht, angegriffen, u.Ä. fühlen: Ich würde NIEMALS jemandem Schaden zufügen wollen!!! Eher würde ich sterben! Denn ich will nicht einer dieser Menschen sein, der anderen Leid zufügt. Im Gegenteil: Ich würde mich sogar vor einen Zug werfen, um jemanden zu retten, den ich nicht einmal kenne. Ich helfe wo ich kann. Niemals, NIEMALS, würde ich jemandem etwas tun. Ich hoffe, dass das klar ist. Ich habe diesen Eintrag verfasst, da das Schreiben mein Ventil ist und meine Leidenschaft. Wenn ich wütend bin, schreibe ich. Wenn ich traurig bin, schreibe ich. Und wenn ich glücklich bin schreibe ich. Und zwar unzensiert, wie ich es empfinde und/oder denke. Aber dies alles ist keineswegs so zu verstehen, als würde ich jedes Wort ernst meinen. Vieles ist einfach künstlerisch intentioniert. So auch Hyperbeln, oder methaphorische Passagen, die zunächst nicht eindeutig zu sein scheinen. Wie der Absatz über diesem Text hier.
Dieser rot farbene Text gehört nicht zum Werk, habe diesen Text nur eingefügt, um etwaige Beunruhigungen zu beschwichtigen. Hier eine ausführliche Klarstellung zu diesem Eintrag sowie einigen anderen Inhalten: http://animus-de-lupus-terre.blogspot.com/2011/11/eine-rechtfertigung-zu-anders-iii.html*

Und ja, wieder einmal bin ich stolz darauf nicht so ERBÄRMLICH zu sein wie ihr!!! Ich bin stolz darauf ANDERS zu sein!!!
BESINNT EUCH, ODER SEID EUREM UNTERGANG GEWEIHT!!!
Homo Homini Lupus Est....


by
Lupus Terre
(DLNT)



Mittwoch, 3. August 2011

Menschen und Mücken

Er tanzte ausgiebig in dem Rausch, in dem er sich dank einer Vielzahl an Cocktails befand. Um ihn herum eine Masse an Menschen. Platz war Mangelware. Es klebte Haut an Haut. Von Oben betrachtet war es eine einzige bunte Mischung von vielen Frauen und Männern, die im großen Ganzen, bzw. aus weiterer Ferne betrachtet, eine graue Masse waren. Die Körpertemperatur, der Schweiß, die Hitze der Geräte und der warmen Sommernacht, sowie eine ekelhafte Mischung diverser Parfüme, Deos, sowie Kosmetika, ergab, besonders mit dem des Schweißes und des Alkohols, eine noch abscheulichere Atmosphäre. Doch die Masse kümmerte dies nicht. Und ihn, der ja Teil dieser Masse war, auch nicht. Sie alle zeigten Formen von Vergnügen. Sie lachten, tanzten, tranken und aßen, küssten sich und rieben ihre Körper aneinander.
Das war nicht alles.
Es war laut. Furchtbar laut. Da laute Geräusche im Hintergrund waren, die von den Menschen als "Musik" bezeichnet werden, und alle lachten, war es so laut, dass jeder, der versuchte zu reden, so laut redete als ob er versuchte den Lärm der anderen zu übertönen. Und da jeder dies tat, wurde es insgesamt noch lauter.
Doch auch das kümmerte ihn und die anderen nicht. Nein, nicht im Geringsten. Sie lachten, tanzten, tranken und aßen, küssten sich und rieben ihre Körper aneinander.
Er ging mit ihr nach Draußen, um ungestört zu sein, um nicht schreien zu müssen, um sich mit ihr zu unterhalten.
"Was für ein Abend!", sagte sie.
"Oh ja, wundervoll. So eine Menge Leute. Da müssen wir ja fliehen, um für uns zu sein.", sagte er.
Beide lachten.
Sie hatte einen Cocktail in der Hand, dessen Rot im vollen Mondlicht gut zu erkennen war. Danach lehnte sie sich mit ihrem Rücken an die hölzerne Brüstung, die hinter ihr war.
"Du bist wunderschön.", sagte er.
Sie grinste nur und drehte sich um. Als sie einen weiteren Schluck nehmen wollte, raubte er ihr Glas und trank es aus.
"Hey!", rief sie.
Er schüttelte sich und sagte voller Euphorie: "Köstlicher Cocktail. Rot. Rot wie die Liebe. Rot wie Blut. Rot wie die schönste Rose, die mir je begegnet ist. So schön, wie du es bist."
"Willst du mehr?", fragte sie mit einem frechen Ton in ihrer Stimme.
"Ja, ich will mehr. Ich will nicht nur sehen, ich will fühlen!", antwortete er ohne auch nur kurz zu zögern, um seine Worte zu wählen.
Ein erneutes Lächeln huschte über ihr Gesicht, alsdann sie ihn aufforderte: "Na dann folge mir!".
Sie begaben sich weit genug von dem Gebäude, aus dem dieser Lärm drang, fort, um sicher zu sein, dass sie niemand bei dem, was sie vorhatten, stören würde.
Sie waren von hochragenden Gebüschen umgeben und er stürzte sich auf sie. Er küsste sie leidenschaftlich. Sie rieben ihre Körper aneinander, ehe sie sich die Kleidung von den Körpern rissen und miteinander verschmolzen, für eine Weile jedenfalls.
Das Mondlicht schien auf sie. Und in jenem Mondlich tanzte ein Schwarm winziger Punkte.
Bei näherer Betrachtung konnte man ausmachen, dass es sich um Mücken handelte, die über den Köpfen der Menschen kreisten.
Auch sie tanzten. Sie tanzten im Mondlicht. Ihre Musik war der Wind, der sich in mäßigen Böen offenbarte. Auch die Mücken gerieten immer wieder aneinander. Bloß redeten sie nicht. Ihre Sprache war der Instinkt und das surrende Geräusch ihrer winzigen schlagenden Flügel.
Eine Mücke traf auf die andere. Auch diese Mücken verschmolzen miteinander, zeitweise, wie die Menschen unter ihnen. Bloß waren sie nicht so voller Scham darüber, als dass sie einen Ort aufsuchen würden, an dem die anderen sie nicht mitbekämen. Nein, sie gaben sich ganz ihrer Natur hin. Sie waren schlichtweg nicht fähig über ihr Dasein, das von den von der Natur gegebenen Instinkten kontrolliert wurde, nachzudenken. Die Menschen allerdings schon, doch sie taten es nicht, wie es sich zeigte. Denn auch die Menschen tanzten in Massen. Haut an Haut. Und auch sie gaben sich ihren Trieben fast vollkommen ungezügelt hin. Ganz wie der Schwarm von Mücken.
Unter dem Schwarm gesellte sich ein weiterer Ton der bereits bestehenden Kakofonie hinzu. Es war das Stöhnen von ihr und von ihm.
Die Wärme, die von dort aufstieg, zog eine Mücke besonders an, auch wenn sie so schon verwirrt durch die Wärme war, die von den Menschen erzeugt wurde und die Umwelt verpestete. Mit ihren Geräten trugen sie dazu bei, dass es immer wärmer und wärmer wurde. So warm, dass andere Wesen sterben mussten. Doch das kümmerte die Menschen nicht.
Die Mücke schwirrte hinunter, um näher heran zu kommen. Um sich eine Mahlzeit, ein Getränk, zu verschaffen. Der Schweiß, der von diesen Menschen, die für die Mücke als Wirte in Frage kamen, leitete den Weg der Mücke.
Sie setzte sich auf eine der freien und ungeschützten Flächen der blanken Haut von ihr und stach ihren Halm tief hinein. Sie saugte, nein sie trank, ihr Blut. Der Cocktail der Mücke, der ebenso rot war, wie der Cocktail, den er und sie zuvor hatten.
Das Stöhnen hörte auf und mit heftigen Atemzügen, deren Lautstärke für den Menschen unerheblich war, aber die Mücke zum Beben brachte, neigte er sich zurück und erblickte die Mücke auf ihr.
"Elende Mücke!", grölte er hinaus.
Sie sagte mit etwas Panik in ihrer Stimme: "Mach sie weg!"
Er beherzigte ihren Wunsch und schnippte die Mücke hinfort.
Was für den Menschen unerheblich war, hatte für dieses Wesen, das im Verhältnis zu dem Menschen ein kleines und zerbrechliches Lebewesen war, fatale Auswirkungen. Dieser Stoß war so stark, dass die Mücke zum Einen eine große Strecke hinfort geschleudert wurde, und zum Anderen daran starb.
"Tja tut mir ja Leid du mickriges Biest, aber durch dein parasitäres und primitives Verhalten musst du sterben. Du bist zum Sterben auserkoren. Du hast wegen diesem Verhalten keine Existenzberechtigung", in seiner Stimme kam das Mitleid nicht zum Ausdruck, wohl aber Sarkasmus.
Er lachte und brachte seinen Körper wieder näher mit ihr in Kontakt, wohl den Anschein erweckend, dass es ihn nicht kümmerte, soeben ein Leben ausgelöscht zu haben.

Auch du, Mensch, hast keine Existenzberechtigung aufgrund deines parasitären und primitiven Verhaltens. Auch du, Mensch, musst sterben und darfst nicht leben, denn du schadest bloß. Aber klar ist es dir nicht, wie es der Mücke nicht klar ist, dass sie dir geschadet hat. Denn zu primitiv seid ihr dafür. Spätestens wenn etwas im Verhältnis zu dir, Mensch, viel größeres kommt, wirst du zerquetscht, oder hinfortgeschnippt, wie du es mit der Mücke tust. Aber vermutlich wirst du, Mensch, dich selbst ausrotten und aussterben, so wie die Mücken aussterben würden, hätten sie alles, was Blut pumpt, ausgesaugt. Sie würden sich selbst vernichten und aussterben, denn es gäbe nichts, was sie stoppen könnte und etwas verändern können sie nicht, denn zu dumm sind sie dafür, zu primitiv, zu triebgesteuert.
Stirb, Mensch!
Oder verändere dich zum Besseren!


by
Lupus Terre
(DLNT)

Dienstag, 24. Mai 2011

Kryptischer Trost

 
Harte Schläge durch Eisenfäuste treffen schwer,
wenn das rastlose Herz zeschmettert zerschlagen und zerfetzt
aus dem scharfen totem Messer ragt, das frisch gewetzt.
Und nur der Rauch dann gen Himmel ringt, vom Schrotgewehr.

Zermatert zermürbt und zerbrochen schreien letzte Scherben
als kläglicher Versuch dem sich'ren Tode zu entrinnen.
Vorm düst'ren Schlächter wollen sie rennen und rennen
doch er lacht und er brüllt: Ihr werdet sterben! STERBEN!

Schritt für Schritt schließt er den letzten Schrein
Er lacht, singt und grölt: Ihr kommt hier niemals rein!
Er lacht, er singt und er flüstert: Ihr werdet die Letzten sein!
Er lacht, er summt und dann sagt er: Leidet unter Qual und Pein!

Die gräßlich schreckliche Strafe wird im Abgrund lauern
unter der schwarzen toten Erde ganz tief vergraben
blutrostige Striemen die zerrissenen Opfer ummauern
während sie gefressen werden von Armeen aus Schaben

Risse, tief wie Schluchten, führen Flüsse aus tiefstem Rot
Aufgeschlagen und verteilt auf heißestem Asphalt
Verrottend verreckend in entrissenen Gedärmen und Kot
Versinkend im brennenden zähflüssigen Kalt
Nägel in die Seelenspiegel gerammt
Geblendet vom Seelenheil, vom rettendem Licht
Gehirne versammelt auf einer Wand
Zerquetscht wird jeder, jeder widerwärtige Wicht

Bestrafung für Ironien auf Sinnigkeiten
Bestrafung für Gier, Wahn, und Torheiten
Bestrafung für das gelobte Leben und die Liebe
Denn Glück und Unglück sind nur kranke Triebe
Tränen zerkratzen das blutgesäumte Wort
Repetitive Kurzzeitigkeiten ist trübe Uneinsichtigkeit
Kranker Wahn zerstört Frieden und Freiheit
Was bleibt ist ein Blutbad, ein Massaker, Mord.

So also jedes Herz ausgeschlachtet wird
Der Schlächter sich mit Todesängsten kürt 
Zorn, Wut, Hass und Rache ihn treiben
Sodass zerstückelte Körper nur in den Ketten bleiben



by
Lupus Terre
(DLNT)


Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ein Fragenhagel I

Warum ist diese Welt, diese Gesellschaft so und nicht anders?     Kann ich die Dinge ändern?                             Kann ich sie ändern?                       Was soll ich bloß tun?
                       Hat das alles einen Sinn? Hat das alles eine Bedeutung?             Was soll das werden?
      Warum ich?
                          Warum hier?
                                                Warum jetzt?
Warum? Warum? Warum?
Kann ich die Zeit zurück drehen?Kann ich vergessen?Kann ich ungeschehen machen?Kann ich aufhören?Kann ich in einer Illusion leben?Kann ich mich ändern?
             Ist alles vergebens?                        Alles hoffnungslos?      Alles sinnlos? Alles zwecklos?
                                                                                                                  Warum macht alles Sinn?
       Es ist, oder ist es nicht?
Ist der Zufall gewollt?                                                  Wie weit kann ich noch gehen? Wird es irgendwann vorbei sein? Bin ich sterblich?
Warum tut das weh?
                               Warum blute ich?
                                                           Warum weine ich?
                                                                                        Warum lebe ich?
                                                                                                        Warum ist es verdorben und kaputt?
                    Wird dies je ein Ende finden?
                                             Bekomme ich Antworten auf meine Fragen?
                                                                                                                                    Warum ist sie so?
                                                                                                    Warum ist er so?
         Habe ich ein Herz?
   Höre ich jemals auf zu atmen?
Warum gibt es den Geist?Warum gibt es Gefühle?Warum ist nicht alles so, wie es doch sein könnte?                                        Warum nicht so viel besser?

                                                      Muss ich weiter lügen?                Muss ich weiter fremde Augen trügen?
               Erreiche ich meine Ziele?
                                                                                    Erfahre ich, was ich erfahren will?
           Mache ich daraus, was ich daraus machen will?
Forme ich?
Zerstöre ich?
Schaffe ich?
Lebe ich?
Fühle ich?
Liebe ich?
Hasse ich?
Bin ich?
Oder bin ich außer mir, ich selbst?
Warum gibt es Schmerz?
                                       Warum habe ich ihn?
                                                                          Warum?
                                                                                          Warum?
                                                                                                         Warum?.......





by
Lupus Terre
(DLNT)

Sonntag, 31. Oktober 2010

Kalte Glut

geschrieben in der ersten Jahreshälfte 2009

Kalte Glut, die in deinen Adern schwimmt.
Kalte Glut, in die dein Herz versinkt.
Kalte Glut, die deine Seele nimmt.
Kalte Glut, die deinen Körper stimmt.

Wirst unerwartet von ihr gepackt,
wenn du schutzlos und ganz nackt.
Wirst komplett von ihr eingenommen,
denn mit deinem Zorn ist sie in dich hinein gekommen.

Kalte Glut, die dein Denken hemmt.
Kalte Glut, in der die Utopie verbrennt.
Kalte Glut, die deinen Körper krümmt.
Kalte Glut, die dich verschwemmt

Wirst von ihr kontrolliert,
denn dein Willen kollabiert.
Wirst von ihr bewacht,
denn du selbst bist viel zu schwach.

Kalte Glut, wie toter Jähzorn, Hass und tote Wut,
nehmen dir deinen ganzen Mut.
Kalte Glut, das Geistesgift,
das dich in's Innerste trifft.

Verloren, denn früher heiß nun kalt.
Hoffnung, verschwunden in diesem schwarzen Wald.
Du bist tot, aber dein Körper lebt.
Du bist willenlos, denn die Glut befehlt.



by
Lupus Terre
(DLNT)



Dienstag, 21. September 2010

Die Einsamkeit der Vielsamkeit

geschrieben am 01.09.2010

Vor einem Jahr noch trieb ich allein durch die Gewässer dieses Seins. Sehnsucht war mein Kompass. Freundschaft war mein Ziel. Liebe mein Sinn. Ich weiß nicht woher, oder warum es so kam. Ich weiß nur ich wollte nicht ganz alleine sein. Ich suchte Halt beim Fall durch die Wolken. Ich suchte jemnden mit dem ich ausgelassen und ohne Furcht beisammen sein konnte. Obwohl ich früher mal so naiv war, dass ich mich täuschen ließ, obwohl oftmals der Wolf namens Mensch meine Seele zerfetzte und obwohl ich um das Grauen in den Menschen wusste, suche ich Halt, denn ich hatte Hoffnung.
Ich war anders als all jene Gestalten, die dort draußen auf Erden ohne Sinn und Ziel umherirren, ich war anders als jene, welche sich in ihren Trieben verloren, welche ihr Individuum ihre Existenz ihren Geist in einem Strom von Rausch verloren.
Ich war anders als all jene, welche andere kopierten. Ich war anders als jene, die nur nach Glück strebten, ich war nicht jemand, der nur nach Anerkennung und Kompliment der Anderen suchte.
Ich war anders und ich bin es immer noch.
Und bei all den Gestalten, die umherwandern, bei all jenen wollte ich nicht glauben, dass ich der Einzige sei. So hegte ich die Hoffnung es gäbe noch so jemanden. Ein Bedürfnis in mir tobte und schrie nach so jemanden. Nach Freunden und Liebe.
Noch vor einem Jahr war ich allein, doch traf ich dann mit meinem Floß auf ein großes Schiff. Dort wurde ich empfangen. Dort fand ich Freunde.
Glaubte ich.
Doch nach der anfangs süßen Erfahrung folgte bittere Erkenntnis.
Die Wahrheit war nicht, dass man Menschen als wahre Freunde haben konnte.
Die Wahrheit war nicht, dass man Menschen wahrlich lieben konnte.
Die Wahrheit ist entsetzlich.
Es ist nicht möglich jene Menschen zum Freund zu haben. Denn sie sind nur ihr eigener Freund. Jeder, der ihnen am Nächsten steht erfüllt nur einen parasitären Zweck. Sie können sich nicht entfalten und mit reinem Herzen und reinem Geiste aufrichtig Freundschaft walten lassen. Sie sind erbärmliche Kreaturen, die nur anderen schaden.
Es ist nicht möglich jene Menschen zu lieben. Denn sie lieben nur sich selbst. Jeden, den sie lieben, fressen sie auf und schmeißen seine leere Hülle, seinen Rest, einfach achtlos weg. Sie können sich nicht überwinden und mit reinem Herzen und reinem Geiste aufrichtig Liebe blühen lassen. Sie sind erbärmliche Kreaturen, die nur anderen schaden.
Jeder Funken Hoffnung war erloschen.
Einmal mehr wurde bewiesen, dass Hoffnung nichts weiter ist als eine verlockend giftige Illusion, die man sich bildet, um von der klaren kalten Wahrheit abzulenken.
Wenn man diese Hoffnung zu sehr fest hält, leidet man im Anbetracht der Wahrheit. Sie, die Menschen, sind es nicht wert, dass man Gefühle für sie zulässt. Denn sie sind schlecht. So bleibt eine Mauer um sein Herz zu errichten. 
Ich habe keine Freunde, keine Liebe, hatte sie nie und will sie nicht mehr. 
Nur die Einsamkeit bleibt, frei von Sehnsucht.
Das Schiff ist gesunken. Keine Insel gefunden. 
So treibe ich nun hier auf meinem Floß auf dem Meer der existenzlosen Einsamkeit.
Ich bin allein.


by Lupus Terre

(DLNT)

Sonntag, 5. September 2010

Zerbrochen


Zerbrochen

Schwarze Rosen verdunkeln das Sonnenlicht
Ich krieche am Boden und schaue hinauf
Versuch' zu stehen, doch ich stöhn' und schnauf'
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Ein Regen aus Eis meinen Körper durchsticht
Ein Regen aus Feuer meine Seele entfacht
Ich merke, dass etwas dunkles in mir erwacht
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Der schwarze Nebel verdrängt alles Licht
Füllt meine Lungen und raubt mir die Luft
Angst erwacht, reißt mich in eine tiefe Kluft
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Mein Leben war stets genügsam und schlicht
Arbeitete hart für mein tägliches Wasser und Brot
Und wie eine Strafe dafür will mich der Tod
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Hilflos versunken bekomm' ich der Liebe Gicht
Einsam und verlassen liege ich in dessen Grotte
Nur Schatten sehen zu, wie ich hier verotte
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Diese Freunde und Verwandten helfen mir nicht
Laufen achtlos und kalt an mir vorbei
Ignorieren mich und mein Geschrei
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Die Menschen zeigten mir nun ihr wahres Gesicht
Ich darf ihnen nimmer mehr vertrauen
Muss mir um meinen Willen eine Mauer bauen
Und mein kleines Herz hier unten zerbricht

Erde füllt meinen Geist, Schicht für Schicht
Abschütteln würd' ich am liebsten all das Leid
Die Menschen vernichten so wär ich befreit
Und mein kaltes Herz hier unten zerbricht

Sie sind der Dorn, der mir ins Auge sticht
Sie sind die Schatten ihrer selbst
Sie sind meine größte Angst
Sie machen mein kaltes Herz zunicht'

Einst war mein Herz so kalt 
Konnte unter heißestem Feuer brennen
Doch nun kann ich mich nicht mehr erkennen
Denn ich bin tot, schon bald


by Lupus Terre
(DLNT)

Dienstag, 20. Juli 2010

Anders...?! II

Graue ausdruckslose Blicke sehe ich. Farblos, trocken und kalt. Sowie die Seele deren Träger.
Die Augen, die Spiegel der Seele. Und was sehe ich in euch, in eurer Seele?
Was sehe ich, wenn ich mitbekomme, dass auf offener Straße eine unschuldige junge Frau von einem Perversen angegriffen wird, vergerwaltigt wird und danach erstochen wird?
Ich sehe ihr rotes unschuldiges Blut, welches sich in eure graue, farblose Welt mischt. Und je weiter ihr Lebenshauch entweicht, desto grauer wird es. All die Farbe vergeht. Und warum?

Weil ihr, ihr niederen missratenen Geschöpfe namens "Homo Sapiens", hinwegschaut.
Ihr schaut hinweg, wenn auf offener Straße Menschen umkommen. Ihr seid zu sehr von euch selbst geblendet, zu sehr an eurem eigenen Wohl interessiert. Wie viel Blut ist schon geflossen, dank eurer Ignoranz....
Man könnte euch schon danken, wenn ihr mal hinschaut, aber das tut ihr nicht... und wenn, so geht ihr weiter, als wäre dort nichts besonderes... nichts als Luft.

All die gequälten Schreie verhallen an tauben Ohren.
All das Rot, das aus den leidenden Körpern spritzt, wird unsichtbar an blinden Augen.
All das Flehen, all das Zerren, all das Kämpfen um ein wenig von "Menschlichkeit" vergeht an stumpfen Sinnen, wie der euren.

"Oh je, was da wieder in den Nachrichten steht. Neulich wurde eine junge Frau auf offener Straße ermordert. Schrecklich was in der Welt geschieht."
Himmel! Da hat jemand etwas mitbekommen! Welch ein Wunder!
Doch nichts als Spott ist dieser Aussage würdig, denn im nächsten Moment sind Schuhe das Thema, oder der nächste Ausflug in den Zoo.
Aber etwas von den Worten umzusetzen, die man sagte, etwas gegen diese "Schrecklichkeit" zu unternehmen, das tut ihr nicht.
NEIN VIEL LIEBER GEBT IHR ANDEREN DIE SCHULD, ODER REDET NUR GROSS DAVON WIE DIE MENSCHEN HÄTTEN REAGIEREN SOLLEN.

Aber seit jetzt nur ein einziges Mal ehrlich:
Würde auch nur EINER von euch widerwärtigen Kreaturen die Worte in die Tat umsetzen?
NEIN, NIEMAND!
Es gibt nur sehr sehr sehr wenige Menschen, die sich an das halten, was sie sagen und es nicht nur vorheucheln.

IHR TUT SO ALS SEID IHR BESONDERS. ALS WÄRET IHR ETWAS BESSERES. Doch WAS zeigt die WAHRHEIT?
Menschen VERHUNGERN, weil IHR ALLE zu EGOISTISCH seid, in eurem verfluchten KAPITALISMUS.
Menschen STERBEN, weil IHR WEGSCHAUT, zu besorgt seid ums EIGENE WOHL.
Menschen gehen ZUGRUNDE, weil IHR NICHT EINGREIFT, sondern tatenlos zuseht, oder daran vorbei geht.
WAS SEID IHR BLOSS FÜR EINE VERACHTENSWERTE SPEZIES???

Elende Flöhe seid ihr!
Lästige Blutsauger, die alles für sich selbst tun, aber an andere zu denken, kommt für euch nicht in Frage.
Ihr nutzt andere aus, für euer Wohl!

Und alle von euch sind damit zufrieden. Jeder einzelne erfreut sich daran, andere leiden zu lassen, fürs eigene Wohl.

Stellt euch vor:
Eine junge Familie spaziert des Abends durch einen Park.
Unter Ihnen ein junger Mann, mit seiner ebenso jungen und bildhübschen Frau, und dessen Kind, welches 6 Monate alt ist und im Kinderwagen geschoben wird. Welch Idylle, welch Glück, welch Freude.
Sie kommen an Nachbarn vorbei, an Freunden, welche ebenfalls durch den Park spazieren. Alles scheint so wunderbar. Und sie haben sich ihr Glück zurecht verdient. Sie waren immer anständige gesetzestreue Menschen.
Und im nächsten Augenblick kommen zwei niedere Subjekte daher, vergreifen sich an der Frau, erschlagen den Mann, rauben sie aus und schlitzen dem kleinen, unschuldigen wehrlosem Baby die Kehle auf, damit es nicht mehr schreit. Die Frau schreit und schreit. Schreit um Hilfe. Hofft und betet es eile doch jemand zur Hilfe.
Doch was geschieht?
NICHTS. Alle FREUNDE rennen weg, vor ANGST. Alle Nachbarn gehen weiter, als würden sie sie nicht kennen und als würde da nichts sein.
Und alle anderen IGNORIEREN es schlicht und ergreifend.....
Alles was bleibt, ist eine Lache aus Blut.....

Es bricht mir Tag für Tag aufs neue das Herz, wenn ich erfahre welch Übel in der Welt herrscht, welches DURCH EUER VERSCHULDEN ZUSTANDE KOMMT!!!

Ich bin NICHT WIE IHR!
Ich bin NICHT SO EIN MINDERWERTIGES SUBJEKT, welches an nichts weiter als sich selbst interessiert ist.
Ich will umsetzen, was es heißt ein MENSCH zu sein.
Ich handle nach dem, was ich sage und HEUCHLE ES NICHT VOR!
Ich halte mich an die hoch gelobten Werte, die sich die Menschen einst setzten.
Wenn dies bedeutet anders zu sein, ja so bin ich ANDERS.
Und ich bin STOLZ darauf Anders zu sein!!!
Ich kann nicht mit ansehen wie Mitmenschen leiden, ich handle, weil ich es als meine Pflicht ansehe. Weil ich es für Selbstverständlich halte. Für JEDEN Menschen. Denn IHR wart es doch, die mir davon erzählten.

Doch die Wahrheit sieht nunmal so aus, dass ihr euch lieber hinter großen Worten versteckt. Euch eine Fassade zusammenbastelt aus den kleinen wenigen guten und schönen Dingen des Lebens. Euch in kleinen Grotten verkirecht, wie stinkende Ratten, nur damit ihr verschont bleibt.
Ratten denken weningstens an einander....
Aber ihr?
Ihr seid nicht besser als Tiere.
NEIN IHR SEID WEITAUS SCHLIMMER ALS DIESE!!!

Ihr seid wie ein Virus, der sich entwickelt hat, und ausgerottet werden muss, wenn man ihn schon nicht heilen kann.
Wann kommt der Tag, an dem ihr nicht bloß zuschaut?
Wann kommt der Tag, an dem ihr euch daran haltet, was ihr sagt?
Wann kommt der Tag, an dem ihr bessere Menschen seid?

Einige, oder wohl eher viele von euch, erklären sich damit zufrieden, dass ihr nunmal so seit und ihr ja nicht mehr Menschen wäret, wenn ihr euch bessert.
Sagt mal, wie primitiv seid ihr, die ihr so denkt???
Den Menschen macht aus, dass er sich von mal zu mal bessert.
Allein die Evolution zeigt es. Die Geschichte...
Doch ihr gebt euch mittlerweile einfach damit zufrieden, dass etwas abartig schelcht ist und seht nicht die geringste Notwendigkeit etwas daran zu ändern.


Kalte erbarmungslose Biester seid ihr!
Wie gerne ich mal euch als Opfer sehen würde. So sehr würde ich darüber lachen, was ihr dann sagt.
Wenn ihr eines Tages einfach überfallen werdet und alle anderen nur zu schauen, so sehr ihr noch um Hilfe fleht, so werdet ihr anders reden, euch beschweren. Und dann werde ich lachen. Ich werde über eure DUMMHEIT lachen. Dass ihr erst leiden müsst, um etwas zu erkennen und nicht im Geringsten in der Lage seit etwas durch den VERSTAND vernünftig zu sehen.
Aber weningstens habt ihr dann die bittere Wahrheit erkannt...

Was seid ihr bloß für jämmerliche Wesen, die erst durch ein Gesetz dazu verpflichtet werden müssen zu Helfen? Seid ihr etwa nicht in der Lage es als Selbstverständlich anzusehen? Es ist so ein hoher Wert....
Und ihr seid zu minderwärtig um ihn jemals zu erreichen!
Ehe ihr nicht Einsicht zeigt....

Vielleicht hat einer von euch berechtigt Sorge um sein eigen Wohl, wenn er eingreift. Schließlich hilft ja niemand anders auch. Was seid ihr bloß für graue Wesen einer tonlosen Masse....
Es wäre mir leiber mit einem Messer im Rücken zu sterben bei dem versuch jemandem zu helfen, als den Rest meines Lebens zu denken "Hätte ich damals etwas getan würde dieser Mensch jetzt noch leben/nicht so leiden". Ihr seid in MASSEN. Könnt ihr euch nicht zusammenreißen und gemeinsam eingreifen? Seid ihr zu DUMM? Nein... zu IGNORANT, zu EGOISTISCH!
Und die die sich darüber belustigen sind so oder so, so wie ihr auch, ABSCHAUM ÜBELSTER SORTE!!!
Selbst wenn ihr alleine seid, oder schwach seid ihr nicht machtlos. Ihr habt immer genügend Mittel einzugreifen. Also TUT NICHT SO SCHEINHEILIG!!!

Dadurch dass jeder so handelt, wie ihr, und die Strafen der Justiz nicht wirken, da es keine richtigen Strafen sind, denn Strafen sollten abschrecken, und wenn jemand sich anschaut, das mit Strafe ein kostenloser Aufenthalt in einem Käfig auf Kosten der Steuerzahler gemeint ist, lacht er sich ins Hemd und lebt seine krankhaften Züge aus.

Wenn ihr schon so egoistscih seid, so denkt doch an euch und eure Zukunft, indem ihr HANDELT! TUT ETWAS! Nur so wird sich etwas verbessern. Aber wenn ihr weiterhin solch abartiger Abschaum seid, werdet ihr euch irgendwann selbst in euer Verderben stürzen. Die Welt wird so nur von Tag zu Tag schlechter.
Schreie, wie die meinen, verstummen an den Mauern eurer Ohren.

ICH BIN STOLZ ANDERS ZU SEIN UND NICHT SO WIE IHR, IHR ABARTIGER ABSCHAUM!!!

Ich hoffe es gäbe mehr, die so wären, gemeinsam könnten wir diesen Abschaum ändern... sodass diese Welt ein wahrhaft guter Ort wird. Und nicht bloß eine Illusion....


by Lupus Terre

(DLNT)