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Dienstag, 30. Dezember 2014
Zweitgeflüster
Der Zweifel plagt wie eine Ratte,
frisst sich kriechend durch Dein Gehirn
Und als ob sie kein Leben hatte,
nagt in Dir auch ihr Gewürm
Kreischend kauerst Du im Dunkeln
Ein dumpfer Schlag verdeckt das Licht
Rote Tränen lassen nur vermuten,
dass in Dir noch etwas and'res sticht
Es ist egal, was ich versuche
Dein Geist und Deine Seele sind entzweit
Und egal, wie viel ich für Dich blute
Dein Herz ist dennoch nie bereit
Hör', wie es schreit,
aus seinen Ketten sich befreit:
Ich liebe Dich nicht!
Nicht mit Engelsschwingen fliegst Du
Doch mit Geröll dem Untergang entgegen
Eine Spirale, die Dich tiefer führt,
tiefer als alles, was ich sehe
Keine Luft in Deiner Kammer
Du schluckst den Staub von Deinen Händen
Im Zwang befangen, ertrunken im Kummer
Deinen Körper wirst Du weiter schänden
Es ist egal, was ich versuche
Dein Geist und Deine Seele sind entzweit
Und egal, wie viel ich für Dich blute
Dein Herz ist dennoch nie bereit
Hör', wie es schreit,
aus seinen Ketten sich befreit:
Ich liebe Dich nicht!
Gedanken kreisen in der Totenstadt umher
Zerren Dich durch schlaflose Nächte, ohne Ziel
Treibst den Wahnsinn, entgegen jeder Wehr
Hämisch lachend spielt das Tier in Dir sein Spiel
Das Genick willst Du Dir brechen
Wie aus Glas zerbrechen, zu tausend Scherben
Willst nicht mehr reden, nie wieder sprechen
Und eigentlich doch nur noch sterben
Es ist egal, was ich versuche
Dein Geist und Deine Seele sind entzweit
Und egal, wie viel ich für Dich blute
Dein Herz ist dennoch nie bereit
Hör', wie es schreit,
aus seinen Ketten sich befreit:
Ich liebe Dich nicht!
Aus weißer Milch war Deine Maske
Das Feuer hat sie weggebrannt
Der Schmerz, er brennt, lässt Dir niemals Frieden
Ein blutender Dorn, der Dein Bewusstsein hemmt
Wie ein Metallgriff, Deine Kehle würgend
In unterdrückter Angst getaucht, für die Du nun zahlst
Zu viele Emotionen, sind ja doch so bürdend
Es ist der Hass, der deine Tränen salzt
Es ist egal, was ich auch suche
Deine Seele ist im Feuer längst verbrannt
Und egal, was ich auch tue
Dein Herz zerfließt wie kalter Sand
Hör', wie es fleht,
aus seiner Asche aufersteht,
was die Welt nicht mehr versteht,
und wie ohne Sinne wild entflammt,
so auch ohne Worte unverkannt:
Ich liebe dich.
by
Lupus Terre
Kernbereiche
Dunkelheit,
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Liebe,
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Melancholie,
Schmerz,
Schwermut,
Suizid,
Tod,
Trauer
Samstag, 28. Dezember 2013
Gedankenkotze I
Wenn du wissen würdest, wie ich mich fühle, und fühlen würdest, was ich fühle, dann hättest du dich schon längst umgebracht, weil du zu schwach wärst, um das alles zu ertragen. Ich aber bin noch hier. Ich bin hier und lebe. Ich lebe und ich atme. Jeden Tag stehe ich trotz allem aufs Neue auf und kämpfe, um zu überleben. Ich stehe das alles durch. Ich bin nicht schwach. Ich ertrage es.
Du aber erdreistest dich tatsächlich zu behaupten du würdest wissen wie ich mich fühle? Und behauptest es sei doch gar nicht so schlimm?!
DU HAST DOCH GAR KEINE AHNUNG WIE ICH MICH FÜHLE!!!
Du hast KEINE AHNUNG, wie es ist mit einem LOCH in sich zu Leben, welches sich fortwährend mit jeder Sekunde, die du lebst, vergrößert!
Du hast KEINE AHNUNG, wie viel SCHMERZ ich spüre, selbst wenn ich es dir manchmal zeige!
Du hast KEINE AHNUNG, wie es ist sich JEDE NACHT in den Schlaf zu weinen und wie ANSTRENGEND es ist nicht einfach dem Elend ein Ende zu setzen, indem dem Impuls sich vor den nächsten einfahrenden Zug zu werfen nicht nachgegeben wird!
Nein... denn wenn du das wüsstest, würdest du anders sein und nicht so einen BULLSHIT labern!
Weißt du, wie oft ich den starken Wunsch habe mir eine Klinge in den Hals zu rammen?
Weißt du, wie oft ich kurz davor stehe mir körperliche Schmerzen zuzufügen, nur um den emotionalen Schmerz zu übertünchen und davon abzulenken?
Weißt du, wie es ist am Leben zu bleiben, obwohl sich JEDE FASER deines Körpers dagegen sträubt?
HAST DU AUCH NUR IM GERINGSTEN EINE AHNUNG DAVON???
NEIN! HAST DU NICHT!
Du weißt nicht im GERINGSTEN wie das ist!
Du weißt nicht, wie schwer es ist, du weißt es nicht...
Du lebst in deiner farbenfrohen heilen Gummibärchenwelt. Das größte Problem, mit dem du jemals zu kämpfen hattest, war irgendein banaler Beziehungsmist. Dein Leben läuft doch wunderbar! Du hast alles, was du dir wünschen kannst, du bist doch so glücklich, dass es dir schon aus deinem Arsch raus hängt!
Und du wagst es MIR zu sagen, dass ICH mich nicht so anstellen soll???
Wenn du wüsstest, wie ich mich fühle, wenn du auch nur einmal zugehört hättest, als ich dir von mir erzählt habe, würdest du so etwas nicht sagen.
Würdest du da stehen, wo ich stehe, du würdest innerhalb von Sekundenbruchteilen zusammenbrechen und deinem Leben ein Ende setzen, weil du SCHWACH bist!
Ich aber kämpfe stur ohne Sinn und Verstand dagegen an.
Ich kämpfe dagegen an mich vor einen Zug zu werfen.
Ich kämpfe dagegen an mir eine Klinge in den Hals zu rammen.
Ich kämpfe gegen das Leben, um daran nicht endgültig zugrunde zu gehen.
Hättest du auch nur den Hauch einer Ahnung, wie viel Kraft das kostet, dann würdest du aufhören so einen arroganten Schwachsinn von dir zu geben und stattdessen etwas Mitgefühl zeigen.
ABER NEIN! Das tust du nicht! WEIL DU BLIND BIST!!! Du verschließt deine Augen davor. Du ignorierst all das Leid, all die Dunkelheit, all die Qual, die in mir herrscht, die um dich herum in der Welt herrscht. Du tust so, als würde es das nicht geben.
Du weißt nicht, wie viel HASS in mir ist!Du weißt nicht, wie viel TRAUER in mir ist!Du weißt nicht, wie SCHWER es ist daran nicht unterzugehen!
In mir geht die HÖLLE vor.
Die Hölle ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Ich weiß nicht, was ich in meinem Leben verbrochen habe, um das zu verdienen, aber ich gehe durch die Hölle und ich bin noch nicht untergegangen! Ich stehe so oft so kurz davor, aber ich ertrage diese Qualen, ich mache weiter, einfach weiter, ohne Hoffnung, ohne Hilfe, ohne auch nur eine Sache zu haben, welche mich dabei unterstützt. Weil ich nicht zulassen will so schwach zu sein, dass mich das Leben zugrunde richtet. Ich will besser sein als das! Ich will besser als all jene sein, welche hirnlos und übereilt aufgeben.
Und du? Du hast diese Dinge, die dich im Leben stützen. Aber selbst mit ihnen, würdest du nicht durchstehen können, was ich durchstehe, also BEHALT DEINE IGNORANTEN GEDANKEN FÜR DICH!!!
Das Leben ist ein ewiger Krieg. Entweder man kämpft und siegt, oder man gibt auf und lässt sich vernichten. Jeder Tag ist eine neue Schlacht. Und wir alle sind Soldaten in diesem Krieg. Aber jeder kämpft für sich allein.
Wir werden allein geboren.
Wir leben und sterben allein.
Und wir kämpfen allein.
Die einen haben eine schwerere Schlacht zu schlagen als andere. Daran zeigt sich, wie stark ihr Charakter ist. Daran, wie sie es schaffen weiter zu machen und zu überleben, und an nichts anderem misst sich ihre Stärke.
Und du wirfst MIR vor ich sei FEIGE???
Oh du unwissende, dumme, naive Person!
Nicht einen Tag würdest du durchhalten, würdest du in meiner Haut stecken.
Du widerst mich an!
Deine Schwäche und dein Unvermögen diese Dinge wahrzunehmen lassen ZORN in mir auffachen.
Du hast noch nie so viel durchmachen müssen, wie ich. Dir hat man nie so viele Wunden zugefügt.
Du bist verschont geblieben. Und du musst nicht, wie ich, regelmäßig - gefühlt jeden Tag - neue Wunden erleiden.
Ich habe dir gesagt, wie es mir geht, habe dir gezeigt, wie ich leide. Und dennoch glaubst du, das sei nicht weiter schlimm?
Ich mache trotz allem weiter. Du würdest das nicht schaffen.
Viel zu viele geben schon bei viel geringeren Übeln auf, versinken in einem schwarzen Sumpf aus Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit. Sie alle lassen sich von ihren Umständen zum Opfer machen, anstatt dagegen zu kämpfen. Ich aber kämpfe. Auch sie würden keinen Tag in meiner Haut überstehen.
Und du und sie glauben eure Leben wären schwer?
Eure Probleme sind so belanglos...
Eure Leben so bedeutungslos wie meines.
Ihr seid schwach.
Schwach.
Ich habe so viel verloren, so viele Wunden erlitten. Öffne deine Augen und sieh, wie viel ich aushalten kann! Und jeden Tag reißt eine neue Wunde auf. Und jeden Tag versuche ich es auszuhalten, es zu ertragen, weiterzumachen, nicht unterzugehen, einfach weiter zu gehen.
Ich versuche ruhig zu bleiben. Ich versuche nicht das Monster zu sein, dass ohne Zweifel aufgrund der ganzen Scheisse in mir wohnt. Ich versuche auch mich abzuhärten, meinen Geist zu stählen, mein Herz zu verschließen, nur um einen weiteren bedeutungslosen Tag in einer bedeutungslosen Welt durchzuhalten.
Würdest du das schaffen?
Würdest du es?!
Ich denke nicht. Also schweig, und behaupte nicht, mich zu kennen!
Wenn allein die Frage nach dem Warum und der Gedanke an die Gerechtigkeit dich in den Wahnsinn treibt...
Wenn der Gedanke, an das Damals, Jetzt und Bald dich umbringt...
Wenn dein Leben nur aus Schmerz besteht...
Dann fängst du vielleicht an mich ansatzweise zu verstehen.
Aber selbst das genügt auch nur maximalst im Ansatz, um dich das fühlen zu lassen, was ich fühle. Und das allein wäre dir schon zu viel, weil du schwach bist. Du würdest nicht lange genug Leben, um das Maß an Schmerz zu spüren, welches ich jeden Tag ertrage.
Und nun Schweig und geh mir aus den Augen, wenn du mich nicht einmal verstehen willst!
Du und deinesgleichen... ihr macht mich krank!
Ihr werdet es nie verstehen. Ihr werdet es niemals wissen.
Ihr werdet mich niemals kennen.
Ich kämpfe. Und ich kämpfe allein.
Und du? Hast du diese Kraft?
Als ob... du würdest es nicht weit schaffen...
by
Lupus Terre
(DLNT)
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Donnerstag, 21. November 2013
Dornen und Tränen
Du fühlst dich wie ein Findelkind
ausgesetzt, allein
Ungewollt und ausgestoßen
trägst du mit dir die Pein
Und als ob das nicht genug wär'
Und dein Leben nicht verflucht wär'
Bist du tief in dir verletzlich
und dein Herz schlägt plötzlich in
Dornen und Tränen
warten auf dich
Dornen und Tränen
regnen auf dich
Und wo früher ein Gefühl war
ist nun nur noch ein Loch
Und wo du einmal zuhaus' warst
bist du nur noch verhasst
Doch wo früher mal dein Herz war,
schlägt nun nichts mehr.
Angeekelt und ausgelacht
quälst du dich durch die Zeit
Blaugeschlagen, fast umgebracht
bekommst du nie Mitleid
Und als ob das nicht genug wär'
Und dein Leben nicht verflucht wär'
Bist du getaucht in Schatten
und badest dich in
Dornen und Tränen
warten auf dich
Dornen und Tränen
regnen auf dich
Und wo früher einst ein Freund war
bleibt dir nur noch die Erinnerung
Und wo du einmal ein Licht sahst
brennst du nun im Höllenfeuer
Doch wo früher mal dein Herz war,
schlägt nun nichts mehr.
Ausgebremst von deiner Wut
bleibst du am Boden liegen
Aufgewühlt und voller Leid
willst du dich nicht mehr lieben
Und als ob das nicht genug wär'
Und dein Leben nicht verflucht wär'
Treten alle auf dich ein
und werfen auf dich
Dornen und Tränen
warten auf dich
Dornen und Tränen
regnen auf dich
Und wo früher mal dein Mut war
findest du nur noch Asche
Und wo du einst aufrecht standest
verrotest du am Boden
Doch das, was einst dein Herz war,
schlägt nun niemals mehr.
by
Lupus Terre
(DLNT)
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Montag, 25. Februar 2013
Lebensglut
Der Moment, in dem du entscheidest einem Leben ein Ende zu setzen, ist wie ein Spiegel deiner selbst. Blickst du hinein, blickst du hinaus zu dir, durch deine Augen hindurch tief in dich hinein.
Kennst du das Gefühl, wenn du eine Schusswaffe auf ein Lebewesen, das du sein könntest, richtest, am Abzug bist und weißt, dass du nur den Finger krümmen müsstest, um dem Leben mit wenigen Milli- oder Zentimetern Stahl ein kurzes und schmerzloses Ende zu bereiten? Kennst du diesen Moment, in dem sich entscheidet, wer du bist? Stellst du dich deinen Abgründen? Kennst du sie überhaupt? Hast du jemals in deinen Augen gesehen, was sich hinter ihren Pupillen versteckt? Tief in der Dunkelheit deines Seelenkörpers, irgendwo dort in der Schwärze, in dieser tiefen Dunkelheit, wirst du wissen, wie viel Wut du bist, wie viel Traum du bist, wie viel Menschlichkeit dir bleibt, und wie viele Märchen noch für dich zu durchschauen sind. Dir ist sicher bewusst, dass irgendetwas tief in dir, sei es das unreife und naive Kind, das du mal warst, oder ein hilfloses Wesen, welches vor Angst in irgendeiner Ecke deines Geistes kauert, sich davor fürchtet sich dem zu stellen, was in dir steckt. Weißt du, wie es ist, wenn man auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Verzweiflung steht, nicht weiß, was man tun soll, aber doch weiß, dass man eine Lösung braucht, und ganz zu schweigen davon, wie man sich davor fürchtet das auszusprechen, von dem man weiß, dass es einem den größten Schaden zufügen würde, obwohl es doch eigentlich nur Worte sind, heiße Luft, ein Gebilde deines Verstandes. Aber die Wahrheit. Die unertragbare Wahrheit, die dein Verstand richtig versteht, und die einen Selbstzerstörungsmechanismus in dir auslöst, der dein Gehirn verätzt, als würdest du es in Säure baden, und das nur, weil du die unertragbare Wahrheit aussprechen würdest und dir damit eingestehen würdest, dass du dich all die Zeit über nur belogen hast und keinen Schritt vorwärts gekommen bist.
Du denkst dir "Ich bin ein tiefer dunkler See, und ihr lasst euch von den Lichtreflektionen an der Oberfläche blenden, wagt aber nicht, in mich hineinzutauchen, um mein wahres Ich kennen zu lernen.", aber vergisst dabei, dass du selbst so oft die Reflektionen durch den Spiegel betrachtest, dass sich deine Persönlichkeit entzweit, die eine Häflte im tiefen dunklen See versinkt und hasserfüllt zur anderen schaut, welche freudig an die schön glänzende Oberfläche paddelt und nur noch dort weilt und denkt.
Denkst du wirklich, dass DAS die Lösung ist? Bist du wirklich so naiv, anzunehmen, dass nur das kleinste Körnchen dieser Handlungsweise richtig sein könnte?
Du weißt, dass richtig ist, was wichtig ist, handelst aber dagegen, negierst die Tatsachen, die unmissverständlich eine Botschaft überbringen, die du nicht hören willst. Wach auf du arrogantes Stück Scheiße und versperre dich nicht dem, was direkt vor dir liegt! Sieh hin, was du anrichtest und wende dich nicht davon ab!
Glaub nicht, du würdest dich mit Recht so aufführen dürfen und all deinen Freunden, Bekannten, sogar dir selbst eine grottenschlechte Farce auftischen, und auch noch die Dreistigkeit besitzen zu fordern, dass es gefressen wird!
Du bist nicht allmächtig, du bist nur so stark, wie du es dir selbst ermöglichst. Sicherlich denkt jetzt der eine Teil von dir, dass du supertoll und superstark seist, aber die andere Seite weiß, wie es in Wahrheit ist, nur du verbietest ihr den Mund, weil du es auf den Tod nicht hören willst.
Und du denkst immer noch, das wäre richtig?
Was hat der Moment dir gezeigt? Was ist hervorgekommen?
Bist du die Antwort? Bist du die Lösung? Bist du Gnade, Erlösung, Freiheit, Sieg? Oder der Fall vom Ross des Hochmuts? Vielleicht bist du alles von dem, vielleicht aber auch absolut gar nichts. Eine wertlose Null, hingekritzelt von einem gelangweiltem Studenten auf einem Stück Papier, mit dem er sich sogleich den Arsch abwischt.
Belüg dich nicht mehr, Mensch! Lasse raus, was in dir steckt, dann siehst du, ob du ein kranker Wahnsinniger bist, oder ob du einfach nur ein verzweifeltes Individuum bist, das vergeblich versucht sich seine Illusionen aufrecht zu erhalten und sogar bereit wäre, dafür zu töten, einen Mord zu begehen, ein grausames Verbrechen.
Doch auf die Idee, vielleicht nach einer helfenden Hand Ausschau zu halten, geschweige denn sie anzunehmen, kommst du aufgrund deines Stolzes, der dich so sehr blendet, dass es schon peinlich ist, absolut nicht.
Stattdessen jammerst du nur in einer Ecke eines fensterlosen, kalten Raumes herum, vergisst die Welt um dich herum und steigerst dich in deine Probleme hinein, glaubst vielleicht sogar, dass es außer diesen wenigen extremen Lösungen gar keine gibt. Keinen Ausweg, kein Vorwärts, kein Zurück, keine Chance. Aber du irrst dich, was du aber nicht zuzugeben bereit bist, denn zu sehr hast du dich schon an deine neue Rolle, dass dir dein entzweites Gestirn verleiht, gewöhnt.
Sei nicht so ein melodramatisches Weichei und höre auf in Selbstmitleid zu versinken, dich als Opfer deiner Umstände in Aufmerksamkeit zu erheben, weil du ja ach so zart besaitet bist. Reiß dich zusammen, verdammt, und trete dir selbst mal in den Arsch! Denn ansonsten endet es wirklich so, wie du es dir schon die ganze Zeit ausmalst, und dich zeitgleich davor fürchtest.
Der Finger am Abzug, doch auf wen ist der ausgehölte Stahl gerichtet? Wessen Angstschweiß wird der Mund der Kugel küssen?
Die Frage kreist vor deinem geistigen Auge, immer noch hin und her gerissen zwischen diesen beiden Seiten, die nur in deiner Fantasie existieren, wo es doch in der Realität so einfach wäre. Aber das willst du nicht sehen. Nein, du machst weiter wie bisher, weil es auf irgendeine widerliche Art und Weise dein krankes Bewusstsein statisfiziert.
Würdest du das, was du dir selbst antust, auch anderen Wünschen? Ja, oder nein? Du musst wählen! Ist das die Essenz des Lebens? Der Sinn, das Glück, die Antwort, nach der alle streben? Oder vielleicht doch nur ein großer Irrtum, geboren in dem modernden Bauch deiner toten Weltenmutter.
Sage mir, was du empfindest, wenn du weißt, dass die Worte "Pass auf dich auf!", die letzten Worte sind, die du jemals von deinem besten Freund hören wirst! Sag es mir! Und dann reflektiere, überdenke dein Leben, das du bereit bist in die finstere und stinkende Kloake hinabzuspülen, aus der du sie vorher sonst so mühsam hast herauszuziehen versucht, und dabei noch nicht einmal alleine warst.
Lächerlich ist es, dass du dir die Frechheit erlaubst es als "freie Entscheidung" abzusegnen, um dir dadurch eine scheinbare Entschuldigung vorzuschieben, die deine Taten bei all jenen rechtfertigt, denen du jeden Tag aufs neue das Herz brichst.
Manchmal denke ich, dass schon ein Wunder geschehen muss, damit du die richtige Entscheidung triffst, wenn du zitternd vor deinem Seelenspiegel stehst und mit zerrissenen Augen betrachtest, was da seinen Lauf nimmt. Aber es wird kein Wunder geschehen, du wirst dich nicht ändern, wenn du es nicht wirklich willst, wenn du dir nicht den Mut dazu nimmst. Glaube mir doch, dass es in Wahrheit einfacher ist, aber du machst es dir so unnötig schwer. Sicher sage ich dir nicht, dass du einfach so nun über das Wasser deines Sees spazieren kannst, aber ich bin bereit dir ein Boot zu bauen, mit dessen Hilfe du nicht untergehen wirst, sondern dorthin paddeln kannst, wo du hin musst. Wobei ich für meinen Teil auch nur jemand bin, der in dir steckt. Eine leise Stimme, die du versuchst zu töten, weil du nicht ertragen kannst, was du zu hören bekommst.
Du musst eine Entscheidung treffen, so viel steht fest. Aber nicht bei der Sache, die dir einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt, sondern bei der viel fundamentaleren Sache. Der grundlegensten Frage überhaupt, die du dir hierbei stellen solltest. Nämlich, ob deine Entscheidung wirklich so frei sein wird, wie du es dir in deinen hoffnungslosen Illusionen vorstellst. Bist du frei? Hast du überhaupt diese Freiheit? Freiheit zu leben? Freiheit zu sterben? Der sanfte Kuss der Mutter auf deine kahle Stirn, welche tiefe Falten bildet und in welchen sich das Blut deiner verlorenen Seele mit dem Strom deiner Gedanken vermischt und in Feuer verwandelt, welches alles niederbrennen will, was die Vergangenheit in dir erbaut hat, in der Hoffnung auf diese Weise geläutert zu werden. Doch es ist feige und es ist falsch.
Mutig bist du nicht, nein, auch wenn du es in Anbetracht deiner Pläne behauptest, denn da bist nicht wirklich du derjenige, der es aus "freien" Stücken tut, sondern der Wahnsinn und die Verzweiflung, welche dich so ambivalent wie ein schwingendes Pendel in Stücke reißen. Aber DU musst derjenige sein, der das Ruder in der Hand hält. DU musst es tun, denn ansonsten wird es auf deine Pläne ein nur noch größeres lächerliches und feiges Licht werfen, was den ganzen Sinn deiner Aktionen wegbläßt, sodass alles, was du damit zu erreichen versucht hast, zwecklos im Nirvana verlaufen wird. Ruhe hast du dann ganz bestimmt nicht.
Also sei dir sicher. Sage dir, dass du dir sicher bist, dass du das tun willst, oder weiche von diesen Plänen zurück und investiere deine Energie darin den Zerfall aufzuhalten und dich selbst zu erretten, damit vielleicht - aber auch nur vielleicht - doch noch ein Wunder geschieht, welches dir die Herzenswärme und Freude im Leben zurückgibt, die du offensichtlich so sehr vermisst. Lass dich nicht von niederen Trieben leiten, und auch nicht von diesen furchtbar sinnlosen Gedankenwelten, in die du dich begibst, sondern nimm dich und dein Leben selbst in die Hand, suche das richtige Glück.
Ich wünsche dir das beste dafür, glaub es mir. Aber vergiss es nicht. Das sollte bis zuletzt in deinen Gedanken präsent sein. Denn niemand hört dich schreien, wenn du nicht den Mund aufmachst. Niemand sieht dich leiden, wenn du deine Wunden nicht zeigst.
Kennst du es?
Kennst du dieses Gefühl? Dieses zerstörerische morbide Ungetüm, welches dir wie ein Wurm Löcher ins Hirn frisst?
Weißt du es, wenn alle Augen auf dich und deine Taten gerichtet sind, nur du selbst wagst es nicht auch deine Augen für diese tragische Wahrheit zu öffnen?
Wenn du weißt, wovon ich rede, so weißt du, dass es so nicht weitergehen kann, und du weißt, dass es eigentlich nur eine einzige Lösung gibt. Aber du musst selber herausfinden, welche sie ist, niemand kann, geschweige denn darf, sie dir verraten.
Der Weg ist hierbei das Ziel. Erst dann, kannst du aufwachen, und dich mit einem neuen Bewusstsein in die alte Welt begeben.
Wähle!
by Lupus Terre (DLNT)
Kennst du das Gefühl, wenn du eine Schusswaffe auf ein Lebewesen, das du sein könntest, richtest, am Abzug bist und weißt, dass du nur den Finger krümmen müsstest, um dem Leben mit wenigen Milli- oder Zentimetern Stahl ein kurzes und schmerzloses Ende zu bereiten? Kennst du diesen Moment, in dem sich entscheidet, wer du bist? Stellst du dich deinen Abgründen? Kennst du sie überhaupt? Hast du jemals in deinen Augen gesehen, was sich hinter ihren Pupillen versteckt? Tief in der Dunkelheit deines Seelenkörpers, irgendwo dort in der Schwärze, in dieser tiefen Dunkelheit, wirst du wissen, wie viel Wut du bist, wie viel Traum du bist, wie viel Menschlichkeit dir bleibt, und wie viele Märchen noch für dich zu durchschauen sind. Dir ist sicher bewusst, dass irgendetwas tief in dir, sei es das unreife und naive Kind, das du mal warst, oder ein hilfloses Wesen, welches vor Angst in irgendeiner Ecke deines Geistes kauert, sich davor fürchtet sich dem zu stellen, was in dir steckt. Weißt du, wie es ist, wenn man auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Verzweiflung steht, nicht weiß, was man tun soll, aber doch weiß, dass man eine Lösung braucht, und ganz zu schweigen davon, wie man sich davor fürchtet das auszusprechen, von dem man weiß, dass es einem den größten Schaden zufügen würde, obwohl es doch eigentlich nur Worte sind, heiße Luft, ein Gebilde deines Verstandes. Aber die Wahrheit. Die unertragbare Wahrheit, die dein Verstand richtig versteht, und die einen Selbstzerstörungsmechanismus in dir auslöst, der dein Gehirn verätzt, als würdest du es in Säure baden, und das nur, weil du die unertragbare Wahrheit aussprechen würdest und dir damit eingestehen würdest, dass du dich all die Zeit über nur belogen hast und keinen Schritt vorwärts gekommen bist.
Du denkst dir "Ich bin ein tiefer dunkler See, und ihr lasst euch von den Lichtreflektionen an der Oberfläche blenden, wagt aber nicht, in mich hineinzutauchen, um mein wahres Ich kennen zu lernen.", aber vergisst dabei, dass du selbst so oft die Reflektionen durch den Spiegel betrachtest, dass sich deine Persönlichkeit entzweit, die eine Häflte im tiefen dunklen See versinkt und hasserfüllt zur anderen schaut, welche freudig an die schön glänzende Oberfläche paddelt und nur noch dort weilt und denkt.
Denkst du wirklich, dass DAS die Lösung ist? Bist du wirklich so naiv, anzunehmen, dass nur das kleinste Körnchen dieser Handlungsweise richtig sein könnte?
Du weißt, dass richtig ist, was wichtig ist, handelst aber dagegen, negierst die Tatsachen, die unmissverständlich eine Botschaft überbringen, die du nicht hören willst. Wach auf du arrogantes Stück Scheiße und versperre dich nicht dem, was direkt vor dir liegt! Sieh hin, was du anrichtest und wende dich nicht davon ab!
Glaub nicht, du würdest dich mit Recht so aufführen dürfen und all deinen Freunden, Bekannten, sogar dir selbst eine grottenschlechte Farce auftischen, und auch noch die Dreistigkeit besitzen zu fordern, dass es gefressen wird!
Du bist nicht allmächtig, du bist nur so stark, wie du es dir selbst ermöglichst. Sicherlich denkt jetzt der eine Teil von dir, dass du supertoll und superstark seist, aber die andere Seite weiß, wie es in Wahrheit ist, nur du verbietest ihr den Mund, weil du es auf den Tod nicht hören willst.
Und du denkst immer noch, das wäre richtig?
Was hat der Moment dir gezeigt? Was ist hervorgekommen?
Bist du die Antwort? Bist du die Lösung? Bist du Gnade, Erlösung, Freiheit, Sieg? Oder der Fall vom Ross des Hochmuts? Vielleicht bist du alles von dem, vielleicht aber auch absolut gar nichts. Eine wertlose Null, hingekritzelt von einem gelangweiltem Studenten auf einem Stück Papier, mit dem er sich sogleich den Arsch abwischt.
Belüg dich nicht mehr, Mensch! Lasse raus, was in dir steckt, dann siehst du, ob du ein kranker Wahnsinniger bist, oder ob du einfach nur ein verzweifeltes Individuum bist, das vergeblich versucht sich seine Illusionen aufrecht zu erhalten und sogar bereit wäre, dafür zu töten, einen Mord zu begehen, ein grausames Verbrechen.
Doch auf die Idee, vielleicht nach einer helfenden Hand Ausschau zu halten, geschweige denn sie anzunehmen, kommst du aufgrund deines Stolzes, der dich so sehr blendet, dass es schon peinlich ist, absolut nicht.
Stattdessen jammerst du nur in einer Ecke eines fensterlosen, kalten Raumes herum, vergisst die Welt um dich herum und steigerst dich in deine Probleme hinein, glaubst vielleicht sogar, dass es außer diesen wenigen extremen Lösungen gar keine gibt. Keinen Ausweg, kein Vorwärts, kein Zurück, keine Chance. Aber du irrst dich, was du aber nicht zuzugeben bereit bist, denn zu sehr hast du dich schon an deine neue Rolle, dass dir dein entzweites Gestirn verleiht, gewöhnt.
Sei nicht so ein melodramatisches Weichei und höre auf in Selbstmitleid zu versinken, dich als Opfer deiner Umstände in Aufmerksamkeit zu erheben, weil du ja ach so zart besaitet bist. Reiß dich zusammen, verdammt, und trete dir selbst mal in den Arsch! Denn ansonsten endet es wirklich so, wie du es dir schon die ganze Zeit ausmalst, und dich zeitgleich davor fürchtest.
Der Finger am Abzug, doch auf wen ist der ausgehölte Stahl gerichtet? Wessen Angstschweiß wird der Mund der Kugel küssen?
Die Frage kreist vor deinem geistigen Auge, immer noch hin und her gerissen zwischen diesen beiden Seiten, die nur in deiner Fantasie existieren, wo es doch in der Realität so einfach wäre. Aber das willst du nicht sehen. Nein, du machst weiter wie bisher, weil es auf irgendeine widerliche Art und Weise dein krankes Bewusstsein statisfiziert.
Würdest du das, was du dir selbst antust, auch anderen Wünschen? Ja, oder nein? Du musst wählen! Ist das die Essenz des Lebens? Der Sinn, das Glück, die Antwort, nach der alle streben? Oder vielleicht doch nur ein großer Irrtum, geboren in dem modernden Bauch deiner toten Weltenmutter.
Sage mir, was du empfindest, wenn du weißt, dass die Worte "Pass auf dich auf!", die letzten Worte sind, die du jemals von deinem besten Freund hören wirst! Sag es mir! Und dann reflektiere, überdenke dein Leben, das du bereit bist in die finstere und stinkende Kloake hinabzuspülen, aus der du sie vorher sonst so mühsam hast herauszuziehen versucht, und dabei noch nicht einmal alleine warst.
Lächerlich ist es, dass du dir die Frechheit erlaubst es als "freie Entscheidung" abzusegnen, um dir dadurch eine scheinbare Entschuldigung vorzuschieben, die deine Taten bei all jenen rechtfertigt, denen du jeden Tag aufs neue das Herz brichst.
Manchmal denke ich, dass schon ein Wunder geschehen muss, damit du die richtige Entscheidung triffst, wenn du zitternd vor deinem Seelenspiegel stehst und mit zerrissenen Augen betrachtest, was da seinen Lauf nimmt. Aber es wird kein Wunder geschehen, du wirst dich nicht ändern, wenn du es nicht wirklich willst, wenn du dir nicht den Mut dazu nimmst. Glaube mir doch, dass es in Wahrheit einfacher ist, aber du machst es dir so unnötig schwer. Sicher sage ich dir nicht, dass du einfach so nun über das Wasser deines Sees spazieren kannst, aber ich bin bereit dir ein Boot zu bauen, mit dessen Hilfe du nicht untergehen wirst, sondern dorthin paddeln kannst, wo du hin musst. Wobei ich für meinen Teil auch nur jemand bin, der in dir steckt. Eine leise Stimme, die du versuchst zu töten, weil du nicht ertragen kannst, was du zu hören bekommst.
Du musst eine Entscheidung treffen, so viel steht fest. Aber nicht bei der Sache, die dir einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt, sondern bei der viel fundamentaleren Sache. Der grundlegensten Frage überhaupt, die du dir hierbei stellen solltest. Nämlich, ob deine Entscheidung wirklich so frei sein wird, wie du es dir in deinen hoffnungslosen Illusionen vorstellst. Bist du frei? Hast du überhaupt diese Freiheit? Freiheit zu leben? Freiheit zu sterben? Der sanfte Kuss der Mutter auf deine kahle Stirn, welche tiefe Falten bildet und in welchen sich das Blut deiner verlorenen Seele mit dem Strom deiner Gedanken vermischt und in Feuer verwandelt, welches alles niederbrennen will, was die Vergangenheit in dir erbaut hat, in der Hoffnung auf diese Weise geläutert zu werden. Doch es ist feige und es ist falsch.
Mutig bist du nicht, nein, auch wenn du es in Anbetracht deiner Pläne behauptest, denn da bist nicht wirklich du derjenige, der es aus "freien" Stücken tut, sondern der Wahnsinn und die Verzweiflung, welche dich so ambivalent wie ein schwingendes Pendel in Stücke reißen. Aber DU musst derjenige sein, der das Ruder in der Hand hält. DU musst es tun, denn ansonsten wird es auf deine Pläne ein nur noch größeres lächerliches und feiges Licht werfen, was den ganzen Sinn deiner Aktionen wegbläßt, sodass alles, was du damit zu erreichen versucht hast, zwecklos im Nirvana verlaufen wird. Ruhe hast du dann ganz bestimmt nicht.
Also sei dir sicher. Sage dir, dass du dir sicher bist, dass du das tun willst, oder weiche von diesen Plänen zurück und investiere deine Energie darin den Zerfall aufzuhalten und dich selbst zu erretten, damit vielleicht - aber auch nur vielleicht - doch noch ein Wunder geschieht, welches dir die Herzenswärme und Freude im Leben zurückgibt, die du offensichtlich so sehr vermisst. Lass dich nicht von niederen Trieben leiten, und auch nicht von diesen furchtbar sinnlosen Gedankenwelten, in die du dich begibst, sondern nimm dich und dein Leben selbst in die Hand, suche das richtige Glück.
Ich wünsche dir das beste dafür, glaub es mir. Aber vergiss es nicht. Das sollte bis zuletzt in deinen Gedanken präsent sein. Denn niemand hört dich schreien, wenn du nicht den Mund aufmachst. Niemand sieht dich leiden, wenn du deine Wunden nicht zeigst.
Kennst du es?
Kennst du dieses Gefühl? Dieses zerstörerische morbide Ungetüm, welches dir wie ein Wurm Löcher ins Hirn frisst?
Weißt du es, wenn alle Augen auf dich und deine Taten gerichtet sind, nur du selbst wagst es nicht auch deine Augen für diese tragische Wahrheit zu öffnen?
Wenn du weißt, wovon ich rede, so weißt du, dass es so nicht weitergehen kann, und du weißt, dass es eigentlich nur eine einzige Lösung gibt. Aber du musst selber herausfinden, welche sie ist, niemand kann, geschweige denn darf, sie dir verraten.
Der Weg ist hierbei das Ziel. Erst dann, kannst du aufwachen, und dich mit einem neuen Bewusstsein in die alte Welt begeben.
Wähle!
by Lupus Terre (DLNT)
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Montag, 25. Juni 2012
Angst & Wut
Schattenreich.
Salzig süße Meere ergeben sich deiner Gewalt.
Schattenreich.
Dickflüssiges schwarzes Blut pulsiert durch deine Narben.
Schattenreich.
Verschlingst jedes Photon und jeden Hauch von Freude.
Schattenreich.
Nimm mir nicht das Heiligste!
Echos hallen durch verdorrte Ebenen.
Und müde Schreie flüstern mir ins Ohr:
"Eile! Eile, Kind!
Sonst ist es verwirkt.
Renne geschwind!
Denn er stirbt."
Die Zeit, sie trocknet,
aber läuft hinfort,
lässt mir keine Chance.
Schattenreich.
Nimm mir nicht das Heiligste!
Ich eile wie ich kann,
aber der Boden zäh wie Pech.
Schritte vorwärts sind Schritte zurück.
Schritte zurück sind Schritte ins...
Schattenreich.
Nimm mir nicht das Heiligste!
Stürze in der Tiefe.
Der Tiefe gewalt'ger Durst
frei von jeder Lust.
Als ob dort etwas riefe.
Treibt mich an.
Treibt mich fort.
Ungenau wann,
wie der Ort.
Schattenreich.
Nimm mir nicht das Heiligste!
Schattenreich.
Flucht ist sinnlos.
Schattenreich.
Kraftvoll deine Wogen.
Schattenreich.
Weinst dunkle Fetzen.
Schattenreich.
Greif nicht nach meinem Herzen!
Schattenreich!
Nimm mir nicht das Heiligste!
Ein Flehen
Mein Flehen
Das Flehen
Geschundener Wulst
Zerkratzter Knie
Vertriebenen Seins
Furcht in Ketten, abgemagert, des Fleisches abgenagt.
Angst in Nägeln, blutgetränkt, ins Mark geschlagen.
In den Augen eingebrannt die Schrift des Entsetzens.
In das Gehirn gemeißelt rotiert der Schlag des Motors.
Schattenreich!
Nimm mir nicht das Heiligste!
Schattenreich!
Erquicke dich dem Triefen siechend!
Schattenreich!
Nimm mir nicht das Heiligste!
Bitte!
Bitte!
Bitte!
Ich eile.
Hoffe zu stoppen.
Bitte!
Bitte!
Bitte!
Hab' Gnade!
Nimm mein Opfer!
Bitte!
Bitte!
Bitte!
Ich kann es nicht ertragen.
Ich will es nicht mal wagen.
Der Körper versteckt im...
Das Antlitz verdeckt vom...
Schattenreich!
Gib mir nicht das Dunkel!
Schattenreich!
Ich habe Angst!
Schattenreich!
Ist es das, was du willst?
Schattenreich...
Schattenreich...
Schattenreich...
Ich versinke.
Nicht im Boden.
Nicht im Meer.
Ich versinke.
In mir selbst.
Warum hast du das getan?!
Warum hast du uns verlassen?!
Warum hast du dich ergeben?!
Warum hat es dich geholt?!
Warum hat es keine Gnade?!
Warum hat es kein Gemüt?!
Warum waren deine Worte stumm?
Nein!
Nein!
Nein!
Ich will das nicht ertragen!
Ich will das nicht erleben!
Ich will es nicht wahrhaben!
Ich will so nicht mehr leben!
So hättest du doch was sagen sollen!
So hättest du doch schreien sollen!
So hättest du doch um dich geschlagen!
Aber nun stehe ich vor deinem Namen.
Eingraviert in mattes Holz.
Eingesteckt in tote Erde.
Eingedeckt im Blumenmeer.
Sehen werde ich dich nimmer mehr...
Schattenreich!
Ich verfluche dich aus tiefstem Herzen!
Schattenreich!
Ich hasse dich so sehr wie nie!
Schattenreich!
Schattenreich!
Ich will ihn dir entreißen!
Zu mächtig du doch bist,
ihn in meine Hände zu übergeben.
Gefallen ist die Entscheidung;
negiert das Überleben.
Bereue es!
Oder fluchen werd ich mehr.
Bereue es!
Siehe deine Fehler ein!
Bereue es!
Sei nicht so gemein!
Bereue es!
Dann ist es nicht so schwer.
Breche nicht aus mir heraus!
Bleibe, wo du bist!
So lasse doch Gelegenheit,
für nur eine einz'ge List.
Der Schlagabtausch immer schneller,
doch stockte in der Mitte,
doch stürzte in die Tiefe,
nun gebar einen geplatzten Stern.
Lasse mich nicht hier zurück!
Lasse sie nicht hier zurück!
Lasse ihn nicht hier zurück!
Lasse uns nicht hier zurück!
Lasse dich selbst nicht im Stich!
Gedanken explodieren ebenbürtig
Gewaltiges Feuer inbrünstig treibt
Brachial der Schmerz, das Leid, die Pein
Besessenheit von immerwährenden Fragen
Fragen,
die mich plagen.
Qualen,
mir die Freude stahlen.
Wer ist Schuld?!
Was ist Schuld?!
Wo ist es?!
Kein Ja, kein Nein.
Kein Vielleicht, kein Weil.
Kein Bruchteil angekratzt
an den Siegeln der Rätsel.
Schattenreich!
Oh Schattenreich!
Schattenreich!
Ich will fort von dir!
Schattenreich!
Oh Schattenreich!
Ich verachte dich!
Schattenreich!
Schattenreich!
Schattenreich!
Nun ist es zu spät...
by
Lupus Terre
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Freitag, 9. März 2012
What does it mean to Feel?
verfasst am 29.02.2012
Come my Darling
Oh come, kiss me
Here in Darkness
No one can see
Tech me Love
Tech me Hate
Teach me to know
what it means to feel
Come to me
Into the Darkness
Embrace me
Give me Heat
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Take my hand
Let me feel your heart
Gift me your Life
Accept my Love
Can't you see
How Darkness changes
its colour
into red
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Bring me back
Let me look
into the mirror
of this world
Can't you feel
my heart pumping
My black blood
Out of my Veins
Do you think
you gave me
enough of this
magic word
You don't know
my infinite
hunger for
this feeling
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Bring me back
let me look
into the mirror
of this world
Don't leave me
here in Darkness
Don't leave me
here alone, no!
I'm falling
from the surface
onto the face
of my soul
I can't see
how cruel
it is destroyed
just fragments left
Don't let me fall!
Don't let me go!
Don't leave me
leave me alone!
by
Lupus Terre
(DLNT)
Come my Darling
Oh come, kiss me
Here in Darkness
No one can see
Tech me Love
Tech me Hate
Teach me to know
what it means to feel
Come to me
Into the Darkness
Embrace me
Give me Heat
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Take my hand
Let me feel your heart
Gift me your Life
Accept my Love
Can't you see
How Darkness changes
its colour
into red
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Bring me back
Let me look
into the mirror
of this world
Can't you feel
my heart pumping
My black blood
Out of my Veins
Do you think
you gave me
enough of this
magic word
You don't know
my infinite
hunger for
this feeling
Teach me Love
Teach me Hate
Teach me to know
what it means to feel
It is cold
in my heart
in my eyes
burns the world
Bring me back
let me look
into the mirror
of this world
Don't leave me
here in Darkness
Don't leave me
here alone, no!
I'm falling
from the surface
onto the face
of my soul
I can't see
how cruel
it is destroyed
just fragments left
Don't let me fall!
Don't let me go!
Don't leave me
leave me alone!
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Lupus Terre
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Samstag, 7. Januar 2012
Der Wille
Ich will.
Ich kann.
Ich werde.
Und alles,
was sich mir dabei in den Weg stellt,
wird ausgelöscht.
Ich kann.
Ich werde.
Und alles,
was sich mir dabei in den Weg stellt,
wird ausgelöscht.
Diese Phrasen gehen mir bereits seit einigen Tagen immer und immer wieder durch den Kopf.
Ich bin es Leid mich an Situationen aus naher und ferner Vergangenheit zu erinnern, in denen ich tatenlos zugesehen habe wie etwas geschehen ist, was hätte verhindert werden können, hätte ich mich nicht meiner erbärmlichen eigenen Handlungsohnmacht hingegeben, sondern hätte ich gehandelt.
Ich bin es Leid mitzubekommen, wie andere meinen Fehler begehen und damit zu selbstverschuldeten Opfern ihrer eigenen Schwäche werden.
Ich bin es Leid ständig mit Lebenslagen konfrontiert zu werden in denen ich endgültig zu verzweifeln drohe, und das nur, weil ich nicht stark genug bin sie zu meistern.
Ich bin das alles Leid!!!
Ich habe beschlossen mich nicht weiter damit abzugeben, wenn etwas in meinem Leben ist, wie es mir nicht passt, und ich habe nicht vor, jemals wieder Jemanden in seiner Schwäche zu bestärken.
NEIN! Das alles ist von nun an vorbei!
An dieser Stelle ein Zitat:
„Ich weiß, was es heißt zu leiden. Einst war auch ich ein Opfer. Doch ich habe mich geweigert, meinen Platz im Leben zu akzeptieren. Ich bin stark geworden. Die, die Opfer sind, können dafür niemand anderem die Schuld geben als sich selbst. Sie verdienen kein Mitleid. Sie sind Opfer, weil sie sich mit ihrem eigenen Unvermögen und ihren Schwächen abgefunden haben.“
- Aus dem Buch "Star Wars: Darth Bane - Dynastie des Bösen", von Drew Karpyshin.
Zwar ist es lediglich ein Science-Fiction Roman, doch diese Worte entsprechen mehr der Wahrheit als man glauben mag. Sie waren letztlich die Worte, die vor Monaten eine Saat sähten, welche vor einigen Tagen eine kräftige Ernte erbrachte.
Auch ich habe gute Bekanntschaften mit Leid gemacht. Leid, dass sich die meisten Menschen nichteinmal in ihren groteskesten, brutalsten, abscheulichsten, schlimmsten Alpträumen vorzustellen vermögen. Auch ich weiß, was "Leid" bedeutet, was es heißt wirklich zu leiden. Und auch ich hatte Situationen, in denen ich Opfer von Umständen war, oder Opfer meiner Selbst. Aber auch ich habe mich oft geweigert das zu akzeptieren und habe gekämpft. Dennoch gab es öfter, als es mir genehm ist, Rückschläge. Von diesen jedoch soll es nunmehr niemals mehr welche geben!
Ich weigere mich jemals wieder aufzugeben!
Was auch immer kommen mag, was auch immer mich in Abgründe reissen will, tiefer als die tiefste Schwärze selbst, was auch immer mich quälen will, mich leiden sehen will, mich zum Opfer machen will, nichts, und ich meißle es in meine Knochen, auf dass es ewig bleibt: Nichts, wird mich jemals wieder zur Schwäche verleiten!!!
Ich WILL,
also kann ich!
Ich KANN,
also werde ich!
Weil ich WERDE,
wird alles, was sich mir in den Weg zu stellen wagt,
erbarmungslos und kaltblütig ausgelöscht!
Was ich mir zum Ziel setze, werde ich erreichen.
Weil ich etwas erreichen will, werde ich in der Lage sein es zu erreichen.
Weil ich in der Lage sein werde es zu erreichen, werde ich es auch erreichen.
Für jedes Problem, werde ich eine Lösung finden.
Jedes Hindernis, werde ich überwinden.
Und jeder Widerstand, wird ausgelöscht.
Dies ist eine Kampfansage an dich, Welt! Sowohl dich, als auch deine Lakaien, sowie meine persönlichen Schwächen selbst, werde ich vernichtend schlagen!!!
Ich habe einen Willen, der unzerbrechlich ist.
Ich werde kämpfen, so stark mein Wille mich befähigt.
Und wenn ich Nächte, Wochen, Monate, gar Jahre, zu kämpfen habe, so werde ich kämpfen! Und niemals werde ich erschöpfen, weil Erschöpfung eine Schwäche ist, die mein Wille mit eiserner Faust eliminiert.
Über jede Schwäche werde ich hinaus wachsen und an neuer Stärke gewinnen!
Jeden Kampf, der sich mir stellt, werde ich triumphierend bezwingen!
Und absolut nichts und niemand, kann mich jemals aufhalten!
Nichts wird sich mir in den Wege stellen ohne von mir zu Asche und Staub zermalmt zurückzubleiben!
Nichts kann und nichts wird mich jemals hindern!
Und sollte es dennoch jemals dazu kommen, dass ich meiner Schwäche erliege, mich mit meiner Unfähigkeit abgebe, mein eigenes Leben mit stahlharter Hand in den Griff zu nehmen, so habe ich fürwahr nichts anderes verdient als den erbarmungslosen herzlosen wahrlich wahrhaftigem Tod selbst!
Denn die Opfer verdienen kein Mitleid, denn sie sind nicht gewillt sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien und wahre Stäke zu erlangen. Sie verdienen kein Erbarmen und keine Rücksicht, denn sie lassen sich von ihren Schwächen dazu verleiten ihren Willen nicht durchzusetzen.
Sie selbst tragen die gesamte Schuld an ihrem eigenem jämmerlichem Versagen. Sie können nichts und niemandem diese Schuld anlasten, denn sie selbst sind es, die sich nicht aus ihr befreien wollen.
Die Vielen reden laut, sie würden leiden. Aber sie können nicht allen ernstes wissen, was Leid bedeutet. Denn wüssten sie es, so wären sie fest entschlossen sich aus ihrem Leid zu befreien und ihre grausamen Dornenketten zu zertrümmern. Sie würden sich sonst nicht ihrem Unvermögen hingeben und sich untätig mit ihrem erbärmlichen Schicksal abfinden.
Nein!
Sie würden kämpfen! Sie würden jedes Leid bekämpfen und zu neuer Stärke gelangen!
Sie würden mit ihrer Macht allem Widerstreben eine vernichtende Niederlage bereiten und sich selbst in größten Siege führen!
Aber tun sie es nicht, haben sie ebenfalls nichts anderes verdient, als den Tod!!! Denn nur dieser erlöst sie ihrer armseligen Schwäche!
Nur der starke Wille führt zum vernichtenden Sieg.
Und selbst wenn es das Ende Allens bedeutet, werde ich mit ungezähmter Wucht gewaltiger, unverwüstlicher Willenskraft kämpfen und als Sieger hervorgehen, oder sterben und zum Nichts werden.
Denn:
Ich will.
Ich kann.
Ich werde.
Und alles,
was sich mir dabei in den Weg stellt,
wird ausgelöscht.
Ich werde siegen und all meine Ketten werden zerbersten!
Und mit neuer Macht werde ich mein Sein regieren!
- by Lupus Terre (DLNT) -
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Text
Mittwoch, 23. November 2011
Selbstzerstörer
Ich erschlag' mein Spiegelbild
Schlage stark und wild
Will zerstören, was ich sehe
Will nicht sehen, wie ich stehe
Ich bin ein Selbstzerstörer
Selbstzerstörer
Ich bin der Selbstzerstörer
Der Selbstzerstörer
Beim Essen habe ich Gedanken,
die sich um meinen Tode ranken
Und das Messer in meinen Händen
Will ich gegen mich wenden
Der Mahlstrom aus Trauer, Wut und Hass
macht jede Nacht mein Gesicht ganz nass
Dann nehme ich die scharfen Klingen
Und lass' sie meine Haut verschlingen
Ich bin der Selbstzerstörer
Der Selbstzerstörer
Ich zerstöre mein Sein
Zerstöre mich
Ich bin das System "Leben" satt
Denn jeder Tag ist so grau, so matt
Oder vom Schwarz, vom Dunkel erfüllt
In den Anzug aus Schmerz und Qual gehüllt
Jeden Tag heuchle ich euch was vor
Und werd' damit zum größten Tor
Denn ich tu' so als ging's mir gut
Doch in mir kocht die Qual der Wut
Ich umhülle mich mit Schmerzen
in meiner kalten Haut
Will nur die Risse meine ausmerzen
und schreie so laut
Ein Meer aus Narben offenbart sich,
wenn man drauf schaut
Niemand hört mich!
Niemand sieht mich!
Niemand fühlt meinen Schmerz
So bin ich ein Selbstzerstörer
Selbstzerstörer
Ein heuchelnder Selbstzerstörer
Der Selbstzerstörer
Ihr seht ein Lächeln, doch ich weine
Bin verdunkelt, aber scheine
Kein Hoffnungsschimmer in meiner Sicht
Nur der Glanz der Klinge, die in mich sticht
Will nicht, dass Tränen fließen
Will mich lieber erschießen
Nehme Stoffe, Metalle, oder Gase
Und mein Blut versetzt mich in Ekstase
Ich kann und will niemals davon lassen
Denn ich habe Gründe mich zu hassen
Ich bin der Selbstzerstörer
Selbstzerstörer
Der Selbstzerstörer
Zerstöre meine Existenz
Ich will glücklich sein, doch kann ich nicht
Denn jede Sekunde eine Narbe bricht
Habe mich schon zu Grunde gerichtet
Und meine Gefühle längst vernichtet
So bleibt mir nur der eine Weg
Der Weg, der alles legt
Der Weg, der mir Frieden schenkt
Der Weg, der mich zum Lichte lenkt
Die Endsequenz meiner Zerstörung
Entfacht Feuermeere voller Empörung
Aber niemand kann mich noch halten
Der letzte Schlag wird mich zerspalten
Ich bin der Selbstzerstörer
Der Selbstzerstörer
In Gedanken explodiert
In der Physis implodiert
Selbstzerstörer!
by
Lupus Terre
(DLNT)
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Tod
Montag, 19. September 2011
Anders...?! III
Wieder eine Enttäuschung mehr im Leben.
Wieder eine deprimierende Erkenntnis mehr im Leben.
Wieder ein aggressiv machendes Gespräch.
Mit blutigen Tränen, deren Herkunft tiefste Trauer und inbrünstiger Hass ist, schreibe ich nun folgende Zeilen:
Wieder einmal habe ich erfahren, wie Menschen, an denen mir mal etwas lag, sich der verwerflichen primitiven Triebhingabe zu widmen begonnen.
Drogenkonsum ist jenes verfluchte Wort, welches mich jedes mal aufs Neue spaltet. Die eine Seite den Tränen nahe, resultierend aus der Zerbrechlichkeit einer sensiblen Seite von mir, die andere Seite einem Vulkanausbruch gleich kommend, abgrundtiefem Hass, absoluter Verachtung entspringend, welcher sich auch auf eben jener anderen Seite begründet.
"Harmlos" soll es also sein, wird die Meute schreien, die schon längst kontrolliert ist von jenem manipulativem Dreck.
KEINESWEGS IST ES HARMLOS!!!
So sei doch endlich einsichtig und weise, elender ABSCHAUM!!!
Wie viele TOTE gab es schon wegen jenem Zeug?
Wie viel schwere KRANKHEIT gab es bereits wegen jener SCHEISSE??!!
Und wie viel sonstiges LEID gab es schon wegen diesen Giften?!
Habt ihr etwa vergessen, die betrunkenen, mit Drogen vollgepumpten Väter, die ihre Töchter im zarten Alter DURCHFICKTEN und deren Mütter ERSCHLUGEN?
Habt ihr etwa vergessen, die primitiven lächerlichen Machtspielchen von - aufgrund "hemmungsloser" - Affen, welche meist blutig endeten?
Habt ihr etwa vergessen, die Drogenabhängigen, die anderen Schaden zufügen, sie bestehlen, und nicht einmal vorm TÖTEN zurückschrecken, um sich ihrer Gier nach immer mehr und MEHR von diesem beschissenem DRECKSZEUG zu finanzieren?
Um sich ihre Schwäche zu finanzieren?!
Und als sei das Leid anderer nicht genug, schaden sie sich selbst und KREPIEREN wegen ihrer SUCHT!
"Aber in Maßen ist es ok" und "Man fühlt sich dadurch gut" und "das ist nicht meine Schuld" höre ich die hirnlose graue Masse dann faseln.
SEID IHR BESCHEUERT???!!!
Ich habe bisher NIE!!! in meiner beschissenen Existenz auch nur EINEN SINNVOLLEN Grund gehört, der den Drogenkonsum rechtfertigt.
Ich weigere mich aus PRINZIP diese stinkende SCHEISSE auch nur anzurühren!
So wie ich mich aus Prinzip weigere jemals einem anderen Menschen absichtlich ein Leid zuzufügen.
"Man fühlt sich damit gut" - ERBÄRMLICH ist es, wenn man allen ERNSTES NÖTIG hat jenes Zeug zu konsumieren.
Es zeugt von Kümmerlichkeit und Schwäche, wenn man wirklich Drogenzufuhr nötig hat, um sich "GUT" zu fühlen. Als ob es anders nicht ginge. Erbärmlich ist es, ERBÄRMLICH!!!
Ich blicke mit VERACHTUNG auf jeden einzelnen von ihnen herab. Ich VERACHTE sie und HASSE sie und wünsche ihnen, dass sie elendig VERRECKEN mögen an ihren Drogen!
Ihr seid so erbärmlich, dass ihr nicht innig genug seid nicht darauf angewiesen sein zu müssen.
"Die Taten anderer sind nicht meine Schuld" OH DOCH! Wir alle sind Menschen, doch diese verkorkste Gesellschaft hat den Menschen eingepflanzt egoistisch und profitgierig zu sein.
"Schuld an einer Tat ist nicht nur der Täter selbst, sondern auch all jene, die ihn nicht an der Tat hindern."
HOMO HOMINI LUPUS EST! sag ich da nur.
Warum legt ihr euch nicht alle Waffen zu?! Es ist doch nicht eure Schuld, wenn andere damit AMOK laufen?!
Der Mensch ist abscheulich und schlimmer als all jenes, was zuvor existierte.
Diejenigen, die dazu greifen, um "cool" zu sein, oder es tun, "weil andere es auch tun", sind von vornherein bereits ein seelischer Müllhaufen ohne jedwede Form von Anstand oder Beständigkeit. Sie würden auch einen Abgrund hinab springen, wo der sichere Tod lauert, nur weil es andere auch tun.
Nein, sie TUN ES JA BEREITS!!!
Es ist der Hass, der aus mir spricht, doch etwas anderes als den Tod wünsche ich ihnen nicht. Ohne sie wäre die Welt bereits ein Stück besser.
Meine Hände zittern, meinen Innerstes explodiert, wegen meinem HASS und meiner TRAUER darüber...
Es sollte vernichtet werden, der Mensch ist nicht mündig genug, um damit einen vernünftigen Umgang zu pflegen.
Mindestens genauso wie Waffen verboten werden, sollte es mit jenem Zeug sein, wobei ich mir für beides drastischeres wünsche. Zu groß ist der Schaden und das Leid.
Oder verreckt allesamt. STERBT!!!
Ich HASSE EUCH!!! Ihr primitiver Abschaum der Existenz. Früher oder später rottet ihr euch gegenseitig aus. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Doch bis dahin füllt ihr noch ein Fass in mir. Ein Fass voller HASS. Und irgendwann werde ich hoffentlich explodieren und euch alle zerschmettern, zerfetzen und in einem Sturm brachialer Gewalt, einem Monsun aus Blut, VERNICHTEN!
Ich bin eine Zeitbombe...
TICK TACK! TICK TACK!
*An alle, die sich durch diesen Blogeintrag in irgendeiner Art und Weise bedroht, angegriffen, u.Ä. fühlen: Ich würde NIEMALS jemandem Schaden zufügen wollen!!! Eher würde ich sterben! Denn ich will nicht einer dieser Menschen sein, der anderen Leid zufügt. Im Gegenteil: Ich würde mich sogar vor einen Zug werfen, um jemanden zu retten, den ich nicht einmal kenne. Ich helfe wo ich kann. Niemals, NIEMALS, würde ich jemandem etwas tun. Ich hoffe, dass das klar ist. Ich habe diesen Eintrag verfasst, da das Schreiben mein Ventil ist und meine Leidenschaft. Wenn ich wütend bin, schreibe ich. Wenn ich traurig bin, schreibe ich. Und wenn ich glücklich bin schreibe ich. Und zwar unzensiert, wie ich es empfinde und/oder denke. Aber dies alles ist keineswegs so zu verstehen, als würde ich jedes Wort ernst meinen. Vieles ist einfach künstlerisch intentioniert. So auch Hyperbeln, oder methaphorische Passagen, die zunächst nicht eindeutig zu sein scheinen. Wie der Absatz über diesem Text hier.
Dieser rot farbene Text gehört nicht zum Werk, habe diesen Text nur eingefügt, um etwaige Beunruhigungen zu beschwichtigen. Hier eine ausführliche Klarstellung zu diesem Eintrag sowie einigen anderen Inhalten: http://animus-de-lupus-terre.blogspot.com/2011/11/eine-rechtfertigung-zu-anders-iii.html*
Und ja, wieder einmal bin ich stolz darauf nicht so ERBÄRMLICH zu sein wie ihr!!! Ich bin stolz darauf ANDERS zu sein!!!
BESINNT EUCH, ODER SEID EUREM UNTERGANG GEWEIHT!!!
Homo Homini Lupus Est....
by
Lupus Terre
(DLNT)
Kernbereiche
Amok,
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schlechte Laune,
Schwermut,
Text
Mittwoch, 3. August 2011
Menschen und Mücken
Er tanzte ausgiebig in dem Rausch, in dem er sich dank einer Vielzahl an Cocktails befand. Um ihn herum eine Masse an Menschen. Platz war Mangelware. Es klebte Haut an Haut. Von Oben betrachtet war es eine einzige bunte Mischung von vielen Frauen und Männern, die im großen Ganzen, bzw. aus weiterer Ferne betrachtet, eine graue Masse waren. Die Körpertemperatur, der Schweiß, die Hitze der Geräte und der warmen Sommernacht, sowie eine ekelhafte Mischung diverser Parfüme, Deos, sowie Kosmetika, ergab, besonders mit dem des Schweißes und des Alkohols, eine noch abscheulichere Atmosphäre. Doch die Masse kümmerte dies nicht. Und ihn, der ja Teil dieser Masse war, auch nicht. Sie alle zeigten Formen von Vergnügen. Sie lachten, tanzten, tranken und aßen, küssten sich und rieben ihre Körper aneinander.
Das war nicht alles.
Es war laut. Furchtbar laut. Da laute Geräusche im Hintergrund waren, die von den Menschen als "Musik" bezeichnet werden, und alle lachten, war es so laut, dass jeder, der versuchte zu reden, so laut redete als ob er versuchte den Lärm der anderen zu übertönen. Und da jeder dies tat, wurde es insgesamt noch lauter.
Doch auch das kümmerte ihn und die anderen nicht. Nein, nicht im Geringsten. Sie lachten, tanzten, tranken und aßen, küssten sich und rieben ihre Körper aneinander.
Er ging mit ihr nach Draußen, um ungestört zu sein, um nicht schreien zu müssen, um sich mit ihr zu unterhalten.
"Was für ein Abend!", sagte sie.
"Oh ja, wundervoll. So eine Menge Leute. Da müssen wir ja fliehen, um für uns zu sein.", sagte er.
Beide lachten.
Sie hatte einen Cocktail in der Hand, dessen Rot im vollen Mondlicht gut zu erkennen war. Danach lehnte sie sich mit ihrem Rücken an die hölzerne Brüstung, die hinter ihr war.
"Du bist wunderschön.", sagte er.
Sie grinste nur und drehte sich um. Als sie einen weiteren Schluck nehmen wollte, raubte er ihr Glas und trank es aus.
"Hey!", rief sie.
Er schüttelte sich und sagte voller Euphorie: "Köstlicher Cocktail. Rot. Rot wie die Liebe. Rot wie Blut. Rot wie die schönste Rose, die mir je begegnet ist. So schön, wie du es bist."
"Willst du mehr?", fragte sie mit einem frechen Ton in ihrer Stimme.
"Ja, ich will mehr. Ich will nicht nur sehen, ich will fühlen!", antwortete er ohne auch nur kurz zu zögern, um seine Worte zu wählen.
Ein erneutes Lächeln huschte über ihr Gesicht, alsdann sie ihn aufforderte: "Na dann folge mir!".
Sie begaben sich weit genug von dem Gebäude, aus dem dieser Lärm drang, fort, um sicher zu sein, dass sie niemand bei dem, was sie vorhatten, stören würde.
Sie waren von hochragenden Gebüschen umgeben und er stürzte sich auf sie. Er küsste sie leidenschaftlich. Sie rieben ihre Körper aneinander, ehe sie sich die Kleidung von den Körpern rissen und miteinander verschmolzen, für eine Weile jedenfalls.
Das Mondlicht schien auf sie. Und in jenem Mondlich tanzte ein Schwarm winziger Punkte.
Bei näherer Betrachtung konnte man ausmachen, dass es sich um Mücken handelte, die über den Köpfen der Menschen kreisten.
Auch sie tanzten. Sie tanzten im Mondlicht. Ihre Musik war der Wind, der sich in mäßigen Böen offenbarte. Auch die Mücken gerieten immer wieder aneinander. Bloß redeten sie nicht. Ihre Sprache war der Instinkt und das surrende Geräusch ihrer winzigen schlagenden Flügel.
Eine Mücke traf auf die andere. Auch diese Mücken verschmolzen miteinander, zeitweise, wie die Menschen unter ihnen. Bloß waren sie nicht so voller Scham darüber, als dass sie einen Ort aufsuchen würden, an dem die anderen sie nicht mitbekämen. Nein, sie gaben sich ganz ihrer Natur hin. Sie waren schlichtweg nicht fähig über ihr Dasein, das von den von der Natur gegebenen Instinkten kontrolliert wurde, nachzudenken. Die Menschen allerdings schon, doch sie taten es nicht, wie es sich zeigte. Denn auch die Menschen tanzten in Massen. Haut an Haut. Und auch sie gaben sich ihren Trieben fast vollkommen ungezügelt hin. Ganz wie der Schwarm von Mücken.
Unter dem Schwarm gesellte sich ein weiterer Ton der bereits bestehenden Kakofonie hinzu. Es war das Stöhnen von ihr und von ihm.
Die Wärme, die von dort aufstieg, zog eine Mücke besonders an, auch wenn sie so schon verwirrt durch die Wärme war, die von den Menschen erzeugt wurde und die Umwelt verpestete. Mit ihren Geräten trugen sie dazu bei, dass es immer wärmer und wärmer wurde. So warm, dass andere Wesen sterben mussten. Doch das kümmerte die Menschen nicht.
Die Mücke schwirrte hinunter, um näher heran zu kommen. Um sich eine Mahlzeit, ein Getränk, zu verschaffen. Der Schweiß, der von diesen Menschen, die für die Mücke als Wirte in Frage kamen, leitete den Weg der Mücke.
Sie setzte sich auf eine der freien und ungeschützten Flächen der blanken Haut von ihr und stach ihren Halm tief hinein. Sie saugte, nein sie trank, ihr Blut. Der Cocktail der Mücke, der ebenso rot war, wie der Cocktail, den er und sie zuvor hatten.
Das Stöhnen hörte auf und mit heftigen Atemzügen, deren Lautstärke für den Menschen unerheblich war, aber die Mücke zum Beben brachte, neigte er sich zurück und erblickte die Mücke auf ihr.
"Elende Mücke!", grölte er hinaus.
Sie sagte mit etwas Panik in ihrer Stimme: "Mach sie weg!"
Er beherzigte ihren Wunsch und schnippte die Mücke hinfort.
Was für den Menschen unerheblich war, hatte für dieses Wesen, das im Verhältnis zu dem Menschen ein kleines und zerbrechliches Lebewesen war, fatale Auswirkungen. Dieser Stoß war so stark, dass die Mücke zum Einen eine große Strecke hinfort geschleudert wurde, und zum Anderen daran starb.
"Tja tut mir ja Leid du mickriges Biest, aber durch dein parasitäres und primitives Verhalten musst du sterben. Du bist zum Sterben auserkoren. Du hast wegen diesem Verhalten keine Existenzberechtigung", in seiner Stimme kam das Mitleid nicht zum Ausdruck, wohl aber Sarkasmus.
Er lachte und brachte seinen Körper wieder näher mit ihr in Kontakt, wohl den Anschein erweckend, dass es ihn nicht kümmerte, soeben ein Leben ausgelöscht zu haben.
Auch du, Mensch, hast keine Existenzberechtigung aufgrund deines parasitären und primitiven Verhaltens. Auch du, Mensch, musst sterben und darfst nicht leben, denn du schadest bloß. Aber klar ist es dir nicht, wie es der Mücke nicht klar ist, dass sie dir geschadet hat. Denn zu primitiv seid ihr dafür. Spätestens wenn etwas im Verhältnis zu dir, Mensch, viel größeres kommt, wirst du zerquetscht, oder hinfortgeschnippt, wie du es mit der Mücke tust. Aber vermutlich wirst du, Mensch, dich selbst ausrotten und aussterben, so wie die Mücken aussterben würden, hätten sie alles, was Blut pumpt, ausgesaugt. Sie würden sich selbst vernichten und aussterben, denn es gäbe nichts, was sie stoppen könnte und etwas verändern können sie nicht, denn zu dumm sind sie dafür, zu primitiv, zu triebgesteuert.
Stirb, Mensch!
Oder verändere dich zum Besseren!
by
Lupus Terre
(DLNT)
Das war nicht alles.
Es war laut. Furchtbar laut. Da laute Geräusche im Hintergrund waren, die von den Menschen als "Musik" bezeichnet werden, und alle lachten, war es so laut, dass jeder, der versuchte zu reden, so laut redete als ob er versuchte den Lärm der anderen zu übertönen. Und da jeder dies tat, wurde es insgesamt noch lauter.
Doch auch das kümmerte ihn und die anderen nicht. Nein, nicht im Geringsten. Sie lachten, tanzten, tranken und aßen, küssten sich und rieben ihre Körper aneinander.
Er ging mit ihr nach Draußen, um ungestört zu sein, um nicht schreien zu müssen, um sich mit ihr zu unterhalten.
"Was für ein Abend!", sagte sie.
"Oh ja, wundervoll. So eine Menge Leute. Da müssen wir ja fliehen, um für uns zu sein.", sagte er.
Beide lachten.
Sie hatte einen Cocktail in der Hand, dessen Rot im vollen Mondlicht gut zu erkennen war. Danach lehnte sie sich mit ihrem Rücken an die hölzerne Brüstung, die hinter ihr war.
"Du bist wunderschön.", sagte er.
Sie grinste nur und drehte sich um. Als sie einen weiteren Schluck nehmen wollte, raubte er ihr Glas und trank es aus.
"Hey!", rief sie.
Er schüttelte sich und sagte voller Euphorie: "Köstlicher Cocktail. Rot. Rot wie die Liebe. Rot wie Blut. Rot wie die schönste Rose, die mir je begegnet ist. So schön, wie du es bist."
"Willst du mehr?", fragte sie mit einem frechen Ton in ihrer Stimme.
"Ja, ich will mehr. Ich will nicht nur sehen, ich will fühlen!", antwortete er ohne auch nur kurz zu zögern, um seine Worte zu wählen.
Ein erneutes Lächeln huschte über ihr Gesicht, alsdann sie ihn aufforderte: "Na dann folge mir!".
Sie begaben sich weit genug von dem Gebäude, aus dem dieser Lärm drang, fort, um sicher zu sein, dass sie niemand bei dem, was sie vorhatten, stören würde.
Sie waren von hochragenden Gebüschen umgeben und er stürzte sich auf sie. Er küsste sie leidenschaftlich. Sie rieben ihre Körper aneinander, ehe sie sich die Kleidung von den Körpern rissen und miteinander verschmolzen, für eine Weile jedenfalls.
Das Mondlicht schien auf sie. Und in jenem Mondlich tanzte ein Schwarm winziger Punkte.
Bei näherer Betrachtung konnte man ausmachen, dass es sich um Mücken handelte, die über den Köpfen der Menschen kreisten.
Auch sie tanzten. Sie tanzten im Mondlicht. Ihre Musik war der Wind, der sich in mäßigen Böen offenbarte. Auch die Mücken gerieten immer wieder aneinander. Bloß redeten sie nicht. Ihre Sprache war der Instinkt und das surrende Geräusch ihrer winzigen schlagenden Flügel.
Eine Mücke traf auf die andere. Auch diese Mücken verschmolzen miteinander, zeitweise, wie die Menschen unter ihnen. Bloß waren sie nicht so voller Scham darüber, als dass sie einen Ort aufsuchen würden, an dem die anderen sie nicht mitbekämen. Nein, sie gaben sich ganz ihrer Natur hin. Sie waren schlichtweg nicht fähig über ihr Dasein, das von den von der Natur gegebenen Instinkten kontrolliert wurde, nachzudenken. Die Menschen allerdings schon, doch sie taten es nicht, wie es sich zeigte. Denn auch die Menschen tanzten in Massen. Haut an Haut. Und auch sie gaben sich ihren Trieben fast vollkommen ungezügelt hin. Ganz wie der Schwarm von Mücken.
Unter dem Schwarm gesellte sich ein weiterer Ton der bereits bestehenden Kakofonie hinzu. Es war das Stöhnen von ihr und von ihm.
Die Wärme, die von dort aufstieg, zog eine Mücke besonders an, auch wenn sie so schon verwirrt durch die Wärme war, die von den Menschen erzeugt wurde und die Umwelt verpestete. Mit ihren Geräten trugen sie dazu bei, dass es immer wärmer und wärmer wurde. So warm, dass andere Wesen sterben mussten. Doch das kümmerte die Menschen nicht.
Die Mücke schwirrte hinunter, um näher heran zu kommen. Um sich eine Mahlzeit, ein Getränk, zu verschaffen. Der Schweiß, der von diesen Menschen, die für die Mücke als Wirte in Frage kamen, leitete den Weg der Mücke.
Sie setzte sich auf eine der freien und ungeschützten Flächen der blanken Haut von ihr und stach ihren Halm tief hinein. Sie saugte, nein sie trank, ihr Blut. Der Cocktail der Mücke, der ebenso rot war, wie der Cocktail, den er und sie zuvor hatten.
Das Stöhnen hörte auf und mit heftigen Atemzügen, deren Lautstärke für den Menschen unerheblich war, aber die Mücke zum Beben brachte, neigte er sich zurück und erblickte die Mücke auf ihr.
"Elende Mücke!", grölte er hinaus.
Sie sagte mit etwas Panik in ihrer Stimme: "Mach sie weg!"
Er beherzigte ihren Wunsch und schnippte die Mücke hinfort.
Was für den Menschen unerheblich war, hatte für dieses Wesen, das im Verhältnis zu dem Menschen ein kleines und zerbrechliches Lebewesen war, fatale Auswirkungen. Dieser Stoß war so stark, dass die Mücke zum Einen eine große Strecke hinfort geschleudert wurde, und zum Anderen daran starb.
"Tja tut mir ja Leid du mickriges Biest, aber durch dein parasitäres und primitives Verhalten musst du sterben. Du bist zum Sterben auserkoren. Du hast wegen diesem Verhalten keine Existenzberechtigung", in seiner Stimme kam das Mitleid nicht zum Ausdruck, wohl aber Sarkasmus.
Er lachte und brachte seinen Körper wieder näher mit ihr in Kontakt, wohl den Anschein erweckend, dass es ihn nicht kümmerte, soeben ein Leben ausgelöscht zu haben.
Auch du, Mensch, hast keine Existenzberechtigung aufgrund deines parasitären und primitiven Verhaltens. Auch du, Mensch, musst sterben und darfst nicht leben, denn du schadest bloß. Aber klar ist es dir nicht, wie es der Mücke nicht klar ist, dass sie dir geschadet hat. Denn zu primitiv seid ihr dafür. Spätestens wenn etwas im Verhältnis zu dir, Mensch, viel größeres kommt, wirst du zerquetscht, oder hinfortgeschnippt, wie du es mit der Mücke tust. Aber vermutlich wirst du, Mensch, dich selbst ausrotten und aussterben, so wie die Mücken aussterben würden, hätten sie alles, was Blut pumpt, ausgesaugt. Sie würden sich selbst vernichten und aussterben, denn es gäbe nichts, was sie stoppen könnte und etwas verändern können sie nicht, denn zu dumm sind sie dafür, zu primitiv, zu triebgesteuert.
Stirb, Mensch!
Oder verändere dich zum Besseren!
by
Lupus Terre
(DLNT)
Kernbereiche
Dunkelheit,
Existenz,
Geschichte,
Gleichnis,
Hass,
Melancholie,
Misanthrop,
Philosophie
Dienstag, 24. Mai 2011
Kryptischer Trost
Harte Schläge durch Eisenfäuste treffen schwer,
wenn das rastlose Herz zeschmettert zerschlagen und zerfetzt
aus dem scharfen totem Messer ragt, das frisch gewetzt.
Und nur der Rauch dann gen Himmel ringt, vom Schrotgewehr.
Zermatert zermürbt und zerbrochen schreien letzte Scherben
als kläglicher Versuch dem sich'ren Tode zu entrinnen.
Vorm düst'ren Schlächter wollen sie rennen und rennen
doch er lacht und er brüllt: Ihr werdet sterben! STERBEN!
Schritt für Schritt schließt er den letzten Schrein
Er lacht, singt und grölt: Ihr kommt hier niemals rein!
Er lacht, er singt und er flüstert: Ihr werdet die Letzten sein!
Er lacht, er summt und dann sagt er: Leidet unter Qual und Pein!
Die gräßlich schreckliche Strafe wird im Abgrund lauern
unter der schwarzen toten Erde ganz tief vergraben
blutrostige Striemen die zerrissenen Opfer ummauern
während sie gefressen werden von Armeen aus Schaben
Risse, tief wie Schluchten, führen Flüsse aus tiefstem Rot
Aufgeschlagen und verteilt auf heißestem Asphalt
Verrottend verreckend in entrissenen Gedärmen und Kot
Versinkend im brennenden zähflüssigen Kalt
Nägel in die Seelenspiegel gerammt
Geblendet vom Seelenheil, vom rettendem Licht
Gehirne versammelt auf einer Wand
Zerquetscht wird jeder, jeder widerwärtige Wicht
Bestrafung für Ironien auf Sinnigkeiten
Bestrafung für Gier, Wahn, und Torheiten
Bestrafung für das gelobte Leben und die Liebe
Denn Glück und Unglück sind nur kranke Triebe
Tränen zerkratzen das blutgesäumte Wort
Repetitive Kurzzeitigkeiten ist trübe Uneinsichtigkeit
Kranker Wahn zerstört Frieden und Freiheit
Was bleibt ist ein Blutbad, ein Massaker, Mord.
So also jedes Herz ausgeschlachtet wird
Der Schlächter sich mit Todesängsten kürt
Zorn, Wut, Hass und Rache ihn treiben
Sodass zerstückelte Körper nur in den Ketten bleiben
by
Lupus Terre
(DLNT)
Kernbereiche
Dunkelheit,
düstere Welten,
Existenz,
Gedicht,
Gefahr,
Hass,
Illusion,
Liebe,
Melancholie,
Misanthrop,
Nichts,
schlechte Laune,
Schwermut,
Tod
Montag, 21. März 2011
Entfüllt
Erst kommt die Liebe
Dann kommt der Hass
Nach Blut und Tränen
kommt dann der Tod
Kalte Herzen die Liebe wärmt
Spendet Trost bei Trauer und Verlust
Kalte Vulkane brechen aus, man schwärmt
Doch was kommt ist der Kummer und die Frust
Die Begierde schwarze Peitschen schwingt
Auf schweren Wolken nun der Donner singt
Vom Liebesufer der Hass jetzt winkt
Und das Blut der Augen trinkt
Rote Tränen aus müden Seelen
von Kummer Leid und Qual erzählen
Vom Kampfe mit Armors Pfeil
siegt Sehnsucht mit Hades' Beil
Die Liebe, das zweischneidige Schwert
mit dem anfangs schönen Schein
stach sanft in das rote Herz hinein
Bis nach dem Fluge der Tod einkehrt.
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Lupus Terre
(DLNT)
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Melancholie,
Schwermut
Freitag, 21. Januar 2011
Liebesfalle
Herabgestiegen bist du wie ein Engel
samtes Weiß und warmer Schein
Du fülltest meinen Liebesmangel
Doch nun bin ich wieder allein
Deine Flügel hast du abgeschnitten
Und dann wuchs dir des Teufels Horn
Herz und Seele mein darauf litten
Du warst mein Seelendorn
Trotzdem frage ich mich
warum war ich nur von dir so angetan?
Während mich dein Antlitz blendete
Saugtest du aus, was in mir liegt
Meine Existenz fast schon endete
Wegen dir verdammten Parasit
Das Paradies hattest du mir gerbacht
Den wundervollsten und schönsten Ort
Doch hast du die Hölle daraus gemacht
Verübtest an der Liebe deinen Mord
Trotzdem frage ich mich
warum war ich nur so dumm?
Ich bereue
Ich bereue
Ich wünschte
es wäre nie geschehen.
by Lupus Terre (DLNT)
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Liebesangst
Das folgende Gedicht schrieb ich am 26.02.2010. Bisher hielt ich es streng unter Verschluss. Nur wenige durften es lesen, denn es hatte für mich zu dieser Zeit und die Monate danach eine gravierende Bedeutung. Worum es genau geht ist eurer Interpretation überlassen. Wenn ihr es genau wissen wollt, freundet euch mit mir an, und dann erfahrt ihr nach einer Zeit die Wahrheit darüber.
Ich sage nur so viel, dass es einer der Zeitpunkte war, wo ich emotional am Boden war. Wo ich mir nichts sehnlicheres wünschte, als einfach aufzuhören zu existieren....
Daraus habe ich gelernt, dass man sich eine bewusste Grenze ziehen sollte, wie weit man bei so einer speziellen Sache geht. Man darf niemals den Fehler machen und so von Emotionen kontrolliert werden, dass man etwas tut, was man im Nachhinein sehr bereut....
Nun denn, nun das Gedicht:
Liebesangst
Wie wäre es, wenn ich mich erwürge?
Wie wäre es, wenn ich mir den Hals zuschnüre?
Wie wäre es, wenn ich ins Feuer gehe?
Wie wäre es, wenn ich mir den Mund zunähe?
Ich habe Schmerzen, es tut weh
Ich habe Liebe, doch ich geh'
hinein ins Feuer, wenn du's willst
leg' mich auf's Rost, damit du mich grillst
Ich bin in einem Zwist
es tobt eine Schlacht in mir
ich denke es ist alles Mist
doch trotzdem bleib' ich hier
Ich weiß, ihr wollt sehen wie ich lächle
Ich weiß, ihr wollt, dass ich des Lebens nach hechle
Doch frag' ich euch, was wollt ihr nun?
Ihr habt alles, also was wollt ihr tun?
Verdammt noch mal, gebt endlich Frieden!
Fangt endlich an euch zu lieben!
Tut es, bitte, sonst werd' ich gehen,
und ihr werdet mich nie wieder sehen!
Es tut weh, es tut mir so Leid
Schau und seh' es ist kein Neid.
Tränen fließen, gießen den Boden
Sie donnern hinunter auf das Flammenroden
Löschen die Flammen nicht
(Ich) warte nur bis mein Herz zerbricht
Sind nur noch Scherben da
meiner Existenz nicht nah
Der Spiegel zerbrochen
Mein Wille verkrochen
Ich weiß, dass du willst nicht,
dass ich mich selbst richt'.
Doch wenn mein Rest es nicht tut
verbrennt er auch in seiner Glut.
Wut ist es nicht
kein Hass keine Gicht
Es sind keine Triebe
nur Angst vor der Liebe
Will sie nicht verlieren
nicht einsam erfrieren
will sie nicht verletzen
will mit ihr das Leben schätzen
Doch solange ich Angst habe
mich in Schuldgefühlen labe
Solang' ich mich selbst richt'
- geht es nicht!
by Lupus Terre (DLNT)
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