Donnerstag, 20. Oktober 2011

Antiblind

verfasst am 19.10.2011, dies ist die englische Version des Liedes "Antiblind", welches mir in dieser Form auch im Traum "erschien"; in meinem handschriftlichen Manuskript steht es parallel auf der zweiten Papierhälfte zu der deutschen Fassung; ich hoffe das Englisch ist korrekt genug.

I climb the mountain
up to his height
Open my eyes
and what I see is dreadful

I look into the wide
but not just to the horizon
also beyond it
the firmament burns

What I see is painful
I won't see it
And so I close my eyes
Close my eyes
Won't see the truth
Won't see the truth

I just want to have my quiet
living untouchable over the clouds
but all the clouds are black
with lightning and thunder they are burning me

Can't they be silent now?
And let me my illusions?
When do they ultimately give up?
And when they are not more here?

I close my eyes
Close my eyes
But I hear the cries
still

by
Lupus     
Terre                
(DLNT)                        

Antiblind

verfasst am 19.10.2011

Ich besteige den Berg
bis zu seinem Gipfel
Öffne meine Augen
und was ich sehe ist schrecklich

Ich blicke in die Weite
aber nicht nur zum Horizont
auch darüber hinaus
brennt das Firmament

Was ich erblicke schmerzt mich
ich will es nicht sehen
Und so schließe ich meine Augen
Schließe meine Augen
Will die Wahrheit nicht sehen
Will die Wahrheit nicht sehen

Ich will nur meine Ruhe
unantastbar über den Wolken leben
doch die Wolken sind alle schwarz
mit Blitz und Donner zünden sie mich an

Können sie nicht endlich schweigen?
Und mir meine Illusionen lassen?
Wann geben sie endlich auf?
Und wann sind sie nicht mehr hier?

Ich schließe meine Augen
Schließe meine Augen
Doch ich höre die Schreie
noch


by
    Lupus
              Terre
                      (DLNT)

Einige Gedanken zum Menschen - Der Mensch der Primitivling

verfasst am 19.10.2011
Was ist das für eine Welt?
Was ist das für eine Welt, in der wir leben?
Was ist das für eine Welt, in der wir leben, wo jeder seinem Nächsten misstraut?
Dort, wo einst an einem Tage die Liebenden umherspazierten, verblutet am nächsten Tag das Opfer eines grausamen Raubs.
Warum?
Dies ist die Frage, die ich mir seit Beginn meines Denkens im besonderen Hinblick auf den Menschen wohl am Meisten gestellt habe.
Warum sind die Menschen, die auf der einen Seite zu so viel Liebe und Warmherzigkeit neigen, oft andererseits skrupellos und egomanisch?
Ich finde keine befriedigende Antwort darauf.
Menschliches Versagen klingt plausibel, doch müssten die Menschen, die sich so sehr mit ihrer sogenannten "Intelligenz" rühmen, alleine aus reinen vernünftigen und rationalen Regeln der Logik heraus nicht dazu fähig sein dem Grauen, das sie selbst beschwören, ein Ende zu bereiten?
"Eigentlich ja", aber wie kommt es, dass es eben doch nicht so ist, wie es sein müsste?
Die Triebe und die Urinstinkte des Menschen scheinen mir die am nächsten liegenden Ursachen zu sein. Triebe und Instinkte, wie die zu überleben, die sich fortzupflanzen, und die - vor allem sich selbst - zu schützen (vor den Gefahren der Umwelt).
Doch wie, wie kommt es, dass der Mensch sich trotz dieser Erkenntnis nicht dazu überwinden kann, dafür zu sorgen, jene Triebe und Urinstinkte mit seiner Intelligenz, seinem Verstand, zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass alle Menschen friedlich und zufrieden miteinander leben können?
Alle, absolut alle, wollen doch ein und das Selbe: Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Liebe, Sorglosigkeit... Warum, frage ich wieder, schafft er dies nicht?
Die logische Konsequenz ist einsichtig: Der Mensch ist nicht so intelligent, wie er glaubt. Der Mensch kann vielleicht die Naturordnungen erlernen, und sich zu Nutze machen, er kann die Natur zu seinem Wohle verformen, doch sich selbst kann der Mensch scheinbar nicht in Ordnung bringen. Der Mensch ist dumm und noch zu sehr seinen Trieben unterworfen, als dass er sich jemals mit dieser Dummheit und Triebunterworfenheit dazu kühren dürfte, besser, gar vollkommen anders, als ein Tier zu sein. Schlimmer sogar: dadurch, dass der Mensch aufgrund seiner internen Unfähigkeit Schaden durch das von ihm durch seine sogenannte "Intelligenz" erworbene Wissen anrichtet, ist er sogar schlechter als ein Tier. Er vernichtet sich selbst und seine Umwelt. Denn der Mensch ist eine missratene Gestalt, die nichts weiter als eine blanke Ironie auf seine unendliche Primitivität darstellt.
"Homo Homini Lupus Est!", ist die treffendste paradoxarische Beschreibung.
Warum ist der Mensch bloß so furchtbar?
Ich hoffe er ist eine Tages einsichtig und bessert sich.


by 
Lupus Terre
(DLNT)